Morgen werden in Kayl die Landesmeisterschaften im Cyclocross ausgetragen, die ersten nach der Weltmeisterschaft in Beles. Der Hype im vergangenen Winter war groß und die WM ein großer Erfolg. Doch was ist jetzt, ein Jahr später, noch von der Begeisterung übrig?

Der ganz große Enthusiasmus ist natürlich abgeflaut, dennoch ist Bewegung in die luxemburgische Cyclocross-Welt gekommen. Der Skoda Cross Cup erfreut sich immer größerer Beliebtheit und ist dabei, sich zu etablieren. Auch die regionalen Rennen waren quasi ausnahmslos richtig spannend und abwechslungsreich.

Die Idee des Schengener Vereins, die Meisterschaft samstags auszutragen und eine After-Party zu organisieren, hatte sich ausgezahlt und wurde vom LC Kayl übernommen. Aber vor allem der sportliche Aspekt sollte die Zuschauer anziehen. Denn besonders bei der Elite ist der Kampf um das rot-weiß-blaue Trikot äußerst offen.

Nationaltrainer Misch Wolter hatte vor Beles immer wieder betont, dass die WM nicht das endgültige Ziel sei, sondern man versuchen müsse, den Schwung mit in die Zukunft zu nehmen. Das scheint zu gelingen. Dass es Zeit braucht und ein Großereignis allein nicht ausreicht, war von vornherein klar. Der größte Teil der Arbeit wartet noch auf die Verantwortlichen, doch wenn man den eingeschlagenen Weg konsequent weitergeht, wird man Erfolg haben. Jetzt gilt es nicht nachzulassen, auch wenn die WM von Beles nach und nach in Vergessenheit gerät.

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