Politische Beobachter haben diesen Schritt seit geraumer Zeit erwartet. Bei den Europawahlen lotete Lega-Chef Matteo Salvini noch aus, wie gut seine Partei an den Urnen abschneiden würde. Die Lega wurde mit Abstand die stärkste Partei. Dann brauchte es noch einen Anlass.

Den lieferten am Mittwoch die Fünf Sterne, als sie gegen das von den Rechtsextremen befürwortete Bahnprojekt Lyon-Turin votierten. Anhaltend günstige Umfragewerte lassen Salvini darauf setzen, dass er aus Neuwahlen als klarer Sieger hervorgeht und einer künftigen Regierung in Italien vorstehen wird. Darauf arbeitet er unentwegt hin, vor allem indem er Stimmung macht und Emotionen schürt, gegen Migranten und Flüchtlinge und alle, die diesen helfen. Und gegen die da oben, die sich dort eingerichtet haben und sich kaum um die Belange der kleinen Leute kümmern.

Es ist das gleiche bewährte Muster, nach dem bereits in anderen Ländern Rechtspopulisten und -extreme nach oben gespült wurden. Das ist in manchen Fällen jedoch auch dem Versagen anderer Parteien geschuldet. Im Falle Italiens und im Hinblick auf die Migrationsproblematik tragen an dieser Entwicklung auch andere EU-Staaten eine Mitschuld. Denn zu lange hatten die Italiener die Hauptlast zu tragen, zu wenig wurde ihnen dabei geholfen. Nun wird sich Europa auf einen weiteren Problemfall einstellen können, sollte es in Italien tatsächlich zu Neuwahlen mit dem prognostizierten Ausgang kommen.

21 Kommentare

  1. Publier l’image d’un individu avec T-shirt “OPEN ARMS” qui tient dan sa main la tête de Salvini dépasse la cruauté des publication des assassins de l’ISIS !

  2. Cruauté de voir les cadavres sur les plages, cruautés de voir les cadavres dans les rues d’Aleppe, cruauté partout au monde, la RASSE humaine est en train de s’éliminer lentement mais sûrement.

      • Am Dossier Brexit ass den Önnerscheet töscht “Liggen” an “Ierrtum” just eng Nuance an hängt vum Standpunkt oof: Waar ett eng “Liggen” oder just en “Iertum” wei d´Remainers vum “Project fear” behaaapt hun bei engem pro-Brexit Votum giffen 800,000 Aarbechstplaatsen an UK verluer goen? Seitdeem sin aawer 1 Millioun nei Aarbechtsplaatsen beikomm… d´Labour Party vum Jeremy Corbyn weess selwer ganz genau datt grouss Deeler vun hierem Parteiprogramm guer nett, oder nemmen schweier, matt EU-Recht vereinbar sin, z.B. d´Verstaatlechung vun Stroom a Wasser …

  3. Das einzige Problem was ich in dem heutigen Europa sehe ist die Tatsache das wir Siebenundvierzig europäischen Staaten haben mit unterschiedlichen Sprachen, Gesetzen und Währungen, bis auf die paar €uroländer.
    Ein weiteres Problem ist das einige Staaten zu Arm sind keine richtige Industrie haben und mehr Geld ausgeben als sie haben die Folge Staatsverschuldung, nun kommt der negative Aspekt alle wollen Hilfe von den reichen Ländern und finden es selbstverständlich Geldspritzen aus dem EU Topf zu erhalten aber wenig Gegenleistung dafür bringen, siehe Griechenland ( Grexit ), zum Dank gab es den Stinkefinger, dann fing die Flüchtlings Misere an und einige Länder weigerten sich weiterhin noch mehr aufzunehmen, was auch zu verstehen ist, dann kamen die Engländer die ja bekannt sind als Querulanten, war schon bei der EWG so und wird bei allen anderem auch so sein, viel aus dem Topf haben wollen aber nichts dafür tun, sollen sie doch zum Teufel gehen, außer guten Whisky haben die eh nichts und der kommt noch aus Scotland. Italien war immer schon Kommunistisch angehaucht, schönes Land, gutes Essen, teure Sportwagen das war´s.
    Solange sich die Europäischen Staatsoberhäupter sich nicht an einen Tisch setzen und vernünftige Regelungen für Europa schaffen kann man die EU vergessen, da nützt auch das europäische Parlament nichts wo so wie so nur Rentner und abgeschobene Politiker sitzen.
    Dann kommt auch noch hinzu das D. Trump überall versucht einen Keil in die EU Mitgliedsstaaten zu treiben, was ja auch teilweise funktioniert, siehe Polen und was noch kommen wird.
    Im Falle Italiens erinnert mich das immer an DON CAMILLO und PEPPONE.

    • Na ja… Italien und kommunistisch stimmt so nicht ganz. Zwar gab es die Roten Brigaden und die kommunistischen Strömungen waren immer stark, allerdings bitte nicht vergessen, dass die Nachkriegszeit bis in die 90er Jahre von der DC (Democrazia Cristiana) als quasi permanenter Regierungspartei geprägt war, ein gewisser Giulio Andreotti hat sich da übrigens besonders hervorgetan.

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