In Luxemburg findet derzeit eine besondere Konferenz statt. Das Thema war Space Mining – also das Schürfen von Rohstoffen im Weltall. Angereist ist auch Mathias Maurer, ein waschechter Astronaut. Er gab, zusammen mit Vertretern der Europäischen und der Luxemburgischen Weltraumbehörden eine Pressekonferenz. Dabei kam die Frage auf, warum die Leute sich nicht mehr im selben Maße für den Weltraum begeistern wie früher. Ist der Weltraum langweilig geworden? Fehlt es an großen Ereignissen, wie einer Mondlandung?

Absolut nicht. Der Weltraum ist nicht langweilig geworden. Der Weltraum ist spannender den je. Jeden Tag entdecken wir Neues und machen weitere, wenn auch noch kleine, Schritte hin zu den Sternen. Am Dienstag wurde der Nobelpreis verliehen – an drei Wissenschaftler für ihre Entdeckung von Exoplaneten. Exoplaneten! Das ist aufregend.

In Luxemburg, direkt vor der Haustür also, forschen Wissenschaftler daran wie man Wasser auf dem Mond nutzbar machen kann, um den Trabanten zu besiedeln. Das ist nicht langweilig. Das sollte die Menschen begeistern und sollte in jeder Dorfkneipe für Gesprächsstoff sorgen.

Wer hätte noch vor zehn Jahren gedacht, dass in Luxemburg irgendwann Wissenschaftler und Geschäftsleute eine Konferenz abhalten und seriös darüber diskutieren wie die Rohstoffe auf Asteroiden einzuschätzen sind und wie sie geschürft und ein gesetzt werden können? Das ist alles andere als öde.

Space Mining gibt das Versprechen den Planeten nachhaltiger aufzustellen und die Umwelt zu schützen. Das sollte für Debatten sorgen!

Die Zukunft der Menschheit im Weltraum findet gerade vor der Haustür statt. Das ist alles andere als langweilig.

Lokal produziert im Weltall: Space Mining-Gemeinschaft trifft sich in Luxemburg

6 Kommentare

  1. Absoluter Schwachsinn wir haben genug andere Probleme hier im Land die zur Zufriedenheit der Bürger gelöst werden müssen, es ist unverantwortlich das minderbemittelte Menschen ins benachbarte Ausland ziehen müssen weil die Immobilien preise ins Uferlose abdriften und Etienne Schneider hat nichts besseres zu tun als Steuergelder für Utopien auszugeben und gegeben falls wieder in den Sand zu setzen das ist unverantwortlich gegen über dem eigenen Volk.
    Was wollen wir im All, soll dort auch ein Raubbau stattfinden um sich die Taschen voll zu machen, wir haben die ganzen Klimaprobleme durch die Brandrodungen in Brasilien und anders wo, dazu das abfackeln der Ölförderer und der Beschuß durch militante Gruppen.
    Wem gehört das All, kann da einfach jeder der Geld hat hinfliegen und seinen Claim abstecken oder ist das der nächste Schritt für weitere Eskalationen über Eignungsrechte, ich denke das unsere Volksvertreter in erster Linie darauf achten sollten das hier bei uns alles in geregelten Bahnen verläuft.
    Wenn E. Schneider so fasziniert ist von diesem Projekt dann soll er doch eine Private Firma gründen und Geldgeber suchen um alles zu finanzieren aber keine Steuergelder verplempern, meine Zustimmung hat er nicht.

  2. Was hat die Mondlandung uns gebracht? Das Wissen über die Entstehung,die Zusammensetzung und daß sich der Mond jährlich um vier Zentimeter von uns entfernt? Was wäre heute anders auf der Erde wenn wir nicht auf dem Mond gewesen wären? Die PR der Großmächte vielleicht noch? Zwischenstation für den Flug zum Mars? Oder Endstation für bescheuerte Politiker wie Trump,Kim oder BoJo? Erdtrabanten anzapfen für einige Kilo von Irgendetwas wird sicher zu teuer als dass es sich rentieren würde. Satelliten waren sicher eine gute Investition denn sie haben uns,neben Wetter-GPS-und Kommunikation, gezeigt wie klein wir doch wirklich sind.

    • Aber die öffentliche – und politische – Diskussion war in den 1980er Jahren genau die gleiche. Alles Utopie und viel zu teuer….40 Jahre später finden alle, dass es eine gute Investition war. Kaum ein Haus, an dem keine Empfangsschüssel hängt um Astra-Signale zu empfangen. Und kaum ein TV-Sender der nicht auf die Dienste der Betreibergesellschaft zurückgreift.
      Übrigens waren nicht “wir” auf dem Mond sondern die USA. Und ohne die Spaziergänge der Apollo-Besatzungen wäre wohl auf der Erde nicht nur die PR einiger Staaten anders gelaufen.

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