Ein mit 850 zahlenden Zuschauern volles Gymnase der Coque – die Luxemburger Basketball-Herren bestritten ihr letztes Spiel der Vorqualifikation für die EM 2021 gegen Großbritannien am Mittwoch vor einer ansprechenden Kulisse. Die Stimmung stimmte an diesem Abend, doch das war nicht immer so.

Noch gut in Erinnerung sind die Zeiten, als die FLBB-Auswahl vor knapp 100 Fans auflief – sofern nicht ein attraktives Los wie etwa Deutschland wartete –, denn diese sind noch nicht einmal zehn Jahre her. Wenig Interesse der Spieler, überhaupt für das Nationalteam aufzulaufen, hohe Niederlagen, dies spiegelte sich auch auf der Zuschauertribüne wider.

Dass sich die einheimischen Fans wieder auf das Nationalteam freuen, ist nicht zuletzt den bemerkenswerten Resultaten der letzten drei Jahre zu verdanken. Siege gegen Großbritannien 2016, gegen Zypern 2018 oder zum Auftakt der nun abgelaufenen Kampagne gegen den Kosovo: Mit dem Mentalitätswechsel, der seit dem Antritt von Trainer Ken Diederich vor drei Jahren stattgefunden hat, und den daraufhin folgenden Leistungen haben sich die Spieler die Unterstützung auf den Rängen redlich verdient. Schade nur, dass dann gerade zum Abschluss der Quali die Akkus leer waren und der Unterschied zwischen Spitzenteams wie Großbritannien und Luxemburg deutlich wurde.

Dass das Leistungsniveau mit nur zwei Profis im Kader dann doch begrenzt ist, ist klar. Dennoch ist nicht zu übersehen, dass man bei der FLBB auf dem richtigen Weg ist.

 

Hoffnungsvoll in die Zukunft: Was die Basketball-EM-Vorqualifikation für Luxemburg bedeutet

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