Während die Wahlparty des OGBL bis in die frühen Morgenstunden bei offenen Türen des Escher „Peuple“ für praktisch jeden, der wollte, zugänglich war, gab der LCGB in seiner Zentrale im Bahnhofsviertel ein ganz anderes Bild ab.

Die geladenen Journalisten wurden um 21 Uhr, also ehe die Resultate der großen Betriebe bekannt waren, und somit ehe Verlässliches zum Ausgang dieser wichtigen Sozialwahl feststand, gebeten, die Zentrale zu verlassen.

Auch telefonisch wollte der christliche Gewerkschaftsbund bzw. dessen Präsident Patrick Dury nicht mehr mit der Öffentlichkeit kommunizieren.

Es werde keine Reaktionen mehr geben, hieß es auf Nachfrage unserer Redaktion. Derweil versandte die Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit des LCGB munter weiter elektronische Siegesmeldungen, allerdings eher von betrieblichen Nebenschauplätzen.

Weshalb das ansonsten ganz gerne in Presse, Funk, Fernsehen und neueren Medien auftretende und sich darstellende LCGB- Führungspersonal plötzlich so scheu agierte, blieb am Dienstagabend ein offenes Rätsel.

2 Kommentare

  1. firwat ass do eng Rivalite’t zweschent den Gewerkschaften?Sie sollen Hand an Hand schaffen.Soulaang dat net de Fall ass,sin Patrons zefridden.

  2. Ganz einfach, Herr randall: Die Pseudo-Gewekschaft LCGB arbeitete eher Hand in Hand mit dem sich auflösenden katholischen Machtapparat, zu welchem auch das Patronat gehörte, als mit echten Gewerkschaften.

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