Ohne die Suchmaschine, die heute 20 Jahre alt wird, läuft im Internet fast nichts. Was die Google-Recherche nicht findet, wird nicht zum offiziellen Internet gezählt. Das Deep Web wird gerade dadurch definiert, dass es nicht von den gängigen Suchmaschinen angezeigt wird. Unter diesen ist das Unternehmen aus Mountain View mit Abstand das beliebteste. Von zehn Internetanfragen bearbeitet Google neun. Google ist mit über drei Milliarden Suchanfragen pro Tag die meistgeklickte Internetseite der Welt.

Dies kommt nicht von ungefähr. Der von Larry Page und Sergey Brin entwickelte Algorithmus findet die Informationen, nach denen die Nutzer suchen. So sieht sich Google auch selbst: als eine gewaltige Informationsbeschaffungsmaschine, die Zugriff auf (fast) das gesamte Wissen der Welt hat.

Doch dies ist nicht der einzige Daseinszweck von Google, sondern eher ein Nebeneffekt. Dem Unternehmen geht es vor allem darum, die gesammelten Daten seiner Nutzer für Werbezwecke möglichst gewinnbringend zu vermarkten. Niemand wird gezwungen, diese Suchmaschine zu nutzen. Neben Google gibt es noch eine ganze Reihe alternativer Suchmaschinen, von denen viele die Privatsphäre ernst nehmen und keine Nutzerdaten sammeln. Damit diese auch eine kritische Größe erreichen können, brauchen sie mehr Nutzer.

3 Kommentare

  1. Die interessante dieser Alternativen ist Startpage:
    Vom Aufbau her erinnert es an Google, nutzt auch teilweise deren Suchergebnisse, aber laut eigenen Aussagen ohne Daten zu sammeln.

  2. Google soll mol de Leit hire Wëlle respektéieren: Ech hunn an der Lescht an och virdrun oftmools google ugeschriwwe fir eppes aus de Sichergebnisser eraus huelen ze loossen. Z.B. mäi Numm, Adress a meng Mailadress wou iergend een ouni meng Erlaabnis op seng Säit gesat huet. De Säitebedreiwer (deen een elo laut der neier Dateschutzgrondveruerdnung jo och net méi gewuer gëtt) reagéiert eventuell net, an dee soll een a verschiddene Fäll och vläicht léiwer net uschreiwe, well ee soss nach méiglecherweis vollgespamt gëtt. Et weess ee net mat vläicht wéi engem Kriminellen et een do ze dinn huet. De Provider äntwert net oder mécht och näischt. A google, jo, déi maachen an de meeschte Fäll, wann een déi als allerleschte Méiglechkeet kontaktéiert, och näischt. Laut hire Richtlinne besteet keng Noutwendegkeet, kritt een da matgedeelt, fir déi Saachen aus de Sichergebnisser verschwannen ze doen…

    Esou wäit zu google, dem Recht op Vergiessen, dem Respekt vun de Leit hirem Wëllen an zum Thema Dateschutz.

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