Luxemburg hat ein Verkehrsproblem. Und das nicht erst seit gestern. Jeden Morgen sind die Autobahnen und Schleichwege in Richtung Hauptstadt verstopft und bereits am frühen Nachmittag beginnt der Verkehr in die entgegengesetzte Richtung zäher zu fließen als der Teer, auf dem er stattfindet. Auch das Bahnnetz platzt aus allen Nähten. Bahnbrechende Fortschritte sind hier in den letzten Dekaden nicht geschehen. Erst in den letzten paar Jahren hat sich einiges geändert und man könnte sogar sagen: verbessert. Die Tram, über die ewig nur kontrovers diskutiert wurde, wurde schlussendlich gebaut und tut genau das, was sie soll: viele Menschen über den Kirchberg transportieren. Der überfällige Ausbau des Hauptstadt-Bahnhofs ist beschlossene Sache und mit dem Abriss des alten „CFL-Ateliers“ haben die Bauarbeiten gewissermaßen schon begonnen.

Der Bahnhof Pfaffenthal und die Standseilbahn sind ein Segen für alle, die aus dem Norden oder dem Süden kommend den Kirchberg erreichen wollen. Dass nun auch auf digitale Technik zurückgegriffen wird, um Mitfahrgelegenheiten zu ermöglichen, ist sehr vielversprechend. Bislang scheint der Osten noch nicht richtig zu profitieren, allerdings sollen die Zugstrecke gen deutsche Grenze und der Bahnhof Wasserbillig ausgebaut werden. Dort soll auch ein P&R entstehen. Fast sieht es so aus, als wenn es ein Licht am Ende des viel befahrenen Tunnels gäbe.

2 Kommentare

  1. Luxemburg hat bloss ein Problem mit Leuten die noch immer das Auto für alles benutzen wollen, obschon es erwiesenerweise nicht mehr geht.
    Wir anderen nehmen einfach den Zug oder Bus oder bald den Tram.

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