Spielplätze können zu Orten des Grauens werden. Und zwar nicht, weil sich dort potenziell wilde, dreckige und laute Kinder rumtreiben. Sondern weil manche Eltern sie davon abhalten wollen, genau so zu sein.

Hiermit sei absolut keine Person angegriffen, die sich um das Wohl des eigenen Kindes sorgt. Vielmehr geht es darum, wie dies vonstattengeht. Ob Fallen erlaubt ist, weil man eben dadurch laufen lernt.

Ähnlich verhält es sich mit der gesellschaftlichen Haltung gegenüber bewusstseinserweiternden Substanzen und ihren potenziellen Konsumenten. Dies will nicht heißen, dass jeder Einzelne tief fallen, also beispielsweise einen sogenannten Horror-Trip erleben muss, um voranzukommen im Leben. Sondern es geht letztlich darum, überhaupt herausfinden zu dürfen, ob und warum man das Bedürfnis nach Rausch verspürt und falls ja, welche Substanz in dem Fall einen Mehrwert schaffen könnte oder doch eher die Situation zerstören würde.

Gerade in der Trinkernation Luxemburg scheint sich noch lange nicht jeder am Wochenende diese Frage zu stellen, bevor er oder sie das Haus verlässt, dafür gibt es zu viel Streit, Schlägereien und Unfälle …

Was zählt, ist, sich selbst kennenzulernen. Und zwar ohne dass jemand laut schreit, dies sei gemeingefährlich, denn das ist es nicht. Eine gesunde Selbstwahrnehmung stärkt einen Menschen in vielerlei Hinsicht und kann somit auch einen positiven Effekt auf die Gesellschaft haben.

1 Kommentar

  1. Früher hiess es Sex, drugs and rock’n roll. Durch Fallen lernen Kinder laufen, das ist klar. Alkohol und Drogen, in Massen genossen, kein Problem. Viele Menschen greifen allerdings zu diesen Aufputschmitteln, weil sie Probleme haben, die sie damit bewältigen oder vergessen wollen. Das Gegenteil ist der Fall, sie geraten in Abhängigkeit und die Probeme werden nur noch grösser. Um herauszufinden, warum man das Bedürfnis nach Rausch verspürt, braucht man eher psychologische Hilfe. Ansonsten wird es ein Spiel mit dem Feuer, ein Tanz au dem Vulkan!

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