Das “Centre de soins pour la faune sauvage” hat viel vor sich. Strukturell ist es ein Relikt aus dem 20. Jahrhundert. Von Idealisten gegründet und mithilfe von vielen Ehrenamtlichen betrieben. Es hat sich damals wie heute einer wichtigen Aufgabe verschrieben, der Hilfe für Wildtiere in Not. Sie geraten in Not, weil der Mensch stark in die Natur eingreift.

Das ist anderswo auch so, aber Luxemburg hat wenigstens eine solche Station und unterstützt sie sogar staatlich. Auch wenn das nicht reicht, um den vielen Tieren – im Jahr 2017 waren es 2.500 (!) – zu helfen. Raf Stassen, der neue Direktor, will das “Centre”, dessen Existenz und Betrieb Vorbild in der gesamten Großregion sind, auf zeitgemäßere Beine stellen.

Das ist unbedingt notwendig, gerade für eine Organisation, die ohne Freiwilligenarbeit und vor allem Spenden nicht auskommt. Er hat einen Berg von Arbeit vor sich in Bereichen, die vorher zugunsten der Pflege der Tiere hinten angestellt waren. Hinten angestellt werden mussten. Es ist gut, dass er da ist – mit seinem Hintergrund und seinem natürlichen Willen zum Engagement. Der Belgier ist überzeugter Umweltschützer. Daran besteht kein Zweifel. Viel Glück, Monsieur!

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