Laurent Jans soll zum FC Metz wechseln. Es ist ein Transfer, der mit einer großen Portion Risiko behaftet ist. Der luxemburgische Nationalspieler würde von der ersten belgischen in die zweite französische Liga wechseln. Das alleine ist ein Rückschritt.

Der Plan ist, dass die Lothringer kommende Saison wieder aufsteigen und Jans dann in der Ligue 1 auflaufen kann. Da der FC Metz in den vergangenen Jahren aber die Fahrstuhlmannschaft schlechthin war, könnte es ein kurzfristiges Projekt werden. Zudem geht der 25-Jährige als Verteidiger eines Abstiegskandidaten das Risiko ein, nicht immer gut auf dem Platz auszusehen. Würde es für Metz in zwei Jahren wieder runtergehen, dann werden sich die besten Ligue-1-Vereine wohl kaum um Jans streiten. Amiens, Angers oder Guingamp heißen dann vielleicht die möglichen Interessenten. Besser als ein guter belgischer Verein sind diese Adressen beileibe nicht.

Die Zeiten, als Luxemburger in Metz mit offenen Armen empfangen wurden, sind zudem vorbei. Chris Philipps verließ den Verein im Winter auch wegen der atmosphärischen Störungen. „Ich habe das Gefühl, dass die gesamte Einstellung gegenüber uns negativer geworden ist“, hatte der heutige Spieler von Legia Warschau im März 2017 in einem Interview mit dem Tageblatt gesagt. Vincent Thill steht vor dem Absprung und hat auch beim Publikum kein Stein im Brett.

Auf der anderen Seite hat Jans wohl kaum eine Wahl. Bisher war kein Verein bereit, die von Waasland-Beveren geforderte Ablösesumme zu zahlen – außer eben der FC Metz.

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