Mit John McCain ist einer der wenigen prominenten Republikaner gestorben, die sich eine Ehre draus machten, Präsident Trump die Stirn zu bieten. Und zwar um die Ehre ihrer Partei, aber auch der Nation zu retten.

McCain war nicht immer leicht auszurechnen, doch eines war bei ihm eine Konstante: Er war ein aufrechter, ein mutiger Mann. Sowohl als Soldat wie auch als Politiker. Die New York Times bezeichnete ihn gestern als “den letzten Löwen des US-Senates”.
Und der demokratische Abgeordnete Bernie Sanders, einer der wenigen US-Politiker, die als das durchgehen könnten, was man in Europa einen Sozialdemokraten nennt, bezeichnete ihn als einen “amerikanischen Helden, einen Mann von Ehre und Anstand und mein Freund”.

Leicht hatte er es mit seiner Partei nicht immer: Sie verhagelte ihm seine Präsidentschaftskandidatur im Jahr 2008 gegen Barack Obama, als sie ihm die reaktionäre Tea-Party-Kreatur Sarah Palin als Running Mate quasi aufnötigte. Dass Palin es so weit bringen konnte, zeigt, wie tief die Republikanische Partei bereits acht Jahre vor Trumps Wahl gesunken war.

Gauner, religiös Erleuchtete, Waffenfetischisten, Rassisten, Umwelthasser, Antisoziale und sonstige Nutters und Whackos waren damals im GOP schon nicht zu umgehen, auch wenn sie erst 2017 endlich einen der Ihren im Oval Office platzieren konnten. McCain war ein Aufrechter, gewiss. Doch in der Trump-Partei kämpfte der Kriegsheld trotz einiger Siege – wie z.B. in der Schlacht gegen die Abschaffung von Obamacare – oft auf verlorenem Posten.

2 Kommentare

  1. Tea Party Creatur.
    Herrlich. SiebenKinder,gegen die Geburtenkontrolle und Schwangerschaftsverhütung (ihre 17 -jährige Tochter wurde schwanger..Woher sollte die das auch wissen) und Kreationistendummy. Sarah Palin ,dessen IQ etwas über ihrer Körpertemperatur liegt ,als Running Mate.Mc Cain hätte es nicht schlimmer treffen können. Wollen wir ihm wünschen,dass es den Gott für den er gekämpft hat auch gibt.

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