Die nur wenig optimistischen Konjunkturvorhersagen für 2019 haben in den letzten zwei Monaten zu einem steigenden Interesse am Anlageprodukt Gold geführt. Es ist eine Entwicklung, die sich alle paar Jahre wiederholt: Sobald die Angst vor Kurseinbrüchen an den Märkten steigt, suchen Anleger nach sicheren Möglichkeiten, um den Wert ihres Vermögens abzusichern.

Die zur Verfügung stehenden Alternativen sind dabei begrenzt. Auf Sparbüchern verliert Geld an Kaufkraft, da der durchschnittlich gebotene Zinssatz deutlich unter der Inflationsrate liegt. Das „gesparte“ Geld ist also automatisch weniger wert. Wer viel Geld hat, der kann Immobilien, Kunstwerke oder Oldtimer kaufen. Die hierfür notwendigen Summen kann jedoch nicht jeder aufbringen. Bleiben noch traditionelle Möglichkeiten wie Gold oder neue Alternativen wie Kryptowährungen (beispielsweise Bitcoin). Letztere waren unter anderem als Sicherheit im Falle einer Krise gedacht – als Möglichkeit zum Werterhalt dient eine Investition, die in einigen Monaten fast zwei Drittel an Wert verlieren kann, aber nur sehr bedingt.

Übrig bleibt Gold. Zinsen gibt es hier zwar keine und die Lagerung kostet. Ob der Wert in den kommenden Monaten wirklich zulegen wird, kann zudem niemand mit Sicherheit sagen. Trotzdem darf man sich recht sicher sein, dass der Wert – selbst wenn er nicht zulegt – langfristig erhalten bleibt.

Bleibt dennoch, die alte Anlegerweisheit zu respektieren: Man soll nie alle Eier in einen Korb legen.

 

Ein sicherer Hafen in wirtschaftlich unruhigen Zeiten: Goldenes Jahr für Edelmetall in Sicht

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