“Don’t judge a book by its cover”, heißt es in einem Sprichwort. Dinge und Personen sollen also nicht nach ihrem Äußeren bewertet werden. Doch genau das scheint bei Büchern zu passieren: Kinder suchen sich ihre nächste Lektüre anhand des Buchdeckels aus. Bücher stehen jedoch nicht nur untereinander in einem Konkurrenzverhältnis, sondern müssen sich auch gegen die gesamte digitale Welt durchsetzen. Denn die heutigen Kinder sind nun mal “digital natives”. Sie wissen schon im Alter von einem Jahr, wie auf einem Tablet oder Smartphone Videos hin und her bewegt werden.

Früher konnte eine Geschichte nur auf eine Art erlebt werden: Durch das Lesen oder Vorlesen eines Buches konnten Kinder ihre eigene Fantasie entwickeln und sind in fremde Welten eingetaucht. Heute existieren ganz andere Möglichkeiten. Buchverfilmungen und Videos sind einfache Helfer, um Inhalte kennenzulernen und das eigentliche Lesen zu umgehen.

Dennoch ist gerade das Vorlesen unentbehrlich, damit Kinder lernen, zuzuhören, und erkennen, wie eine Geschichte funktioniert. Dieser Meinung sind auch diejenigen, die tagtäglich damit zu tun haben. Deswegen sollen Eltern ihren Nachwuchs von klein auf an die Welt der Bücher heranführen, damit die kleinen Leseratten einen bestmöglichen Start in ihr Schulleben bekommen.

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