Der Volkswagen-Konzern erwies sich in der Vergangenheit als großer Meister in der Manipulation von Abgaswerten und sparte so Millionen. Täglich fahren Tausende manipulierte VWs und Audis durch das Großherzogtum. Bis heute ist VW nicht eingefallen, wie man diese sauber bekommen könnte.

Nun hat es einen ausgewiesenen Sympathieträger der Marke – den Bulli – getroffen. Dabei ist er so nett und hat so viele Fans. Bulli-Clubs gibt es wie Sand am Meer. Der Transporter ist als braves Arbeitstier bei kleinen Unternehmern bekannt und beliebt. Er brachte auch so manchen Hippie an die kalifornischen Strände. Ohne den Bulli wäre der Sommer 1968 ein anderer gewesen.

Dieses positive Image, das der Konzern gewinnbringend ausschlachtet, droht nun Schaden zu nehmen, denn der Bulli betrügt. Aus internen Papieren geht hervor, wie ein Schummel-Modus aktiviert werden kann, wenn der Wagen auf den Prüfstand rollt.

Nachdem die Zündung eingeschaltet wurde, muss der Warnblinker betätigt werden und anschließend das Gaspedal fünfmal durchgetreten werden. So wird der Bulli, zumindest kurzfristig, sauber. Ob dies auch eine Lösung für die vielen Besitzer von manipulierten Autos ist? Auf jeden Fall zeigt VW bei der Umgehung von Abgasnormen deutlich mehr Fantasie als bei der Behebung der eigenen Fehler.

5 Kommentare

  1. Der Markt wird es schon richten. Jeder kann ja frei entscheiden, ob er sein Produkt bei einem betrügerischen Hersteller kaufen will oder nicht. Die Tatsache, dass Politiker, vor allem im deutschen Verkehrsministerium, scheinbar weggeschaut haben, kann man ja bei den nächsten Wahlen berücksichtigen.

  2. Bitte einhalten, Sie glauben doch wirklich nicht, dass nur VW betrügt? Man sollte hier mal die Abgaswerte der verschiedenen Marken und Modelle veröffentlichen welche bei Strassentest festgestellt wurden. Liegen alle über den geforderten Werten.

  3. VW ist leider ein sehr betruegerischer Konzern. Ich will aber nicht auf deutsche Qualitaet verzichten, und kaufe deshalb ab jetzt nur noch bei BMW. Schade um Audi, aber mein Vertrauen wurde gebrochen.

  4. Komisch dass hier in Luxemburg so wenig darüber geschrieben wird wo eigentlich ein Grossteil der Betrugsmotoren homologiert wurden. Das war nämlich hier in Luxemburg! Ob da wohl Vitamin “B” im Spiel war?

    • Wissen sie da mehr oder wird einfach einaml béswillig gegen die luxemburger Techniker gestänkert. KEINER Kontrollbehörde in Europa ist der Betrug aufgefallen. Entlarvt wurde der Betrug durch Private Tester(Journalisten)

Kommentieren Sie den Artikel


Please enter your comment!
Please enter your name here