Deal? No-Deal? Abgewandelter Deal? Anders abgewandelter Deal? Kein Brexit? Zollunion? Neues Referendum? Was wollt ihr eigentlich? Diese letzte Frage ist die entscheidende. Vielleicht sollte man diese stellen und danach eine der sieben ersten damit beantworten. Würde man dies tun, dann wäre man in einigen Augenblicken weiter, als das „offizielle“ Brexit-Drama nun ist.

Der EU-Gipfel ist vorbei. Der Chaos-Brexit ist vorerst abgewendet. Eine Lösung wurde nicht gefunden. Dafür gibt es nun zwei verschiedene Varianten von Fristverlängerungen. Wofür eigentlich? Soll sich nun alles innerhalb weniger Wochen doch noch einrenken? Zeit hatte man bereits genug. Jedenfalls wurden die Verlängerungen exakt angepasst an die Abstimmung, die nächste Woche im britischen House of Commons stattfinden wird. Brüssel versucht sich in britischer Innenpolitik.

Der Deal von Theresa May steht nächste Woche im Unterhaus in einer erneut anders abgewandelten Form zum dritten Mal zur Abstimmung. Spielt die Premierministerin etwa „Britisch Roulette“? Nach dem Motto: Irgendwann wird etwas dabei rauskommen? Auch wenn es die K.o.-Kugel ist?

Der Spielball liegt wieder bei den Briten. Dieses sinnlose und recht dämlich anmutende Spiel geht in die nächste Runde. Jetzt kommt es darauf an, wer am Ende die Nerven behält. Und wer am besten zocken kann. Die EU? Theresa May? Labour? Oder die Hardliner unter den Brexiteers?

5 Kommentare

  1. Grossbritannien wird an den Europawahlen teilnehmen, danach ein neues Referendum abhalten mit dem Ziel Europa zur Britischen Kolonie zu erklären, mit Donalds Hilfe.Empoert euch!

  2. Den Zauber do (brexit) fengt un lachhaft ze gin. Et soll keen sech wonneren wann Leit net mei weinst desem Zirkus wiele gin. Den de wellt goen soll goen, dest mat alle Virdeeler an Nodeeler.

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