Weiße Schokolade mit Matcha-Tee, eine „Bûche“ mit Maronencreme und Brombeerparfait sowie Gewürzkucheneis mit Zimt und Koriander: Daisy Schengen nimmt all jene, denen jetzt das Wasser im Mund zusammenläuft, mit auf eine Winterreise bis ins ferne Russland.

Endlich haben wir mehr Winter!“, freut sich Pavel Silenchuk, gebürtiger Russe, von Beruf her Übersetzer und leidenschaftlicher Quereinsteiger-Gelatiere, als er die neue saisonale Karte von seinem Eiscafé „Anna & Paul“ in Bartringen vorstellt. Gemeinsam mit Patissier Thomas Menweg hat sich Pavel von den Genusstraditionen mehrerer Länder von Italien bis Russland inspirieren lassen.

So gelingt es ihm schon bei seiner ersten Präsentation, einem Matcha-Tee in warmer weißer Schokolade, den Gaumen seiner Gäste zu verzaubern: Eine samtige Struktur, der Geschmack von Schokolade und Matcha ausgewogen, von Natur aus leicht süß, ohne zugesetzten Zucker. Ohnehin sind dem Vater der kleinen Anna gesunde Lebensmittel wichtig, sodass sein Patissier und er bei ihren Kreationen weitestgehend versuchen, auf Haushaltszucker zu verzichten und auf Alternativen zurückzugreifen, die den Geschmack von Pralinen, „Bûches“ und Sorbets auf natürliche Weise hervorheben. So wie es die dunkle Schokolade tut, die geschmacklich und süßungstechnisch den Ton im neuen warmen „Schoki“ mit Szechuan-Pfeffer angibt.

An die Seite der Heißgetränke mit dem gewissen Twist stellt Feinbäcker Menweg vier Kreationen, die sich zwar in die Tradition der klassischen „Bûches“ einreihen, aber dennoch auf raffinierte Weise Aromen, Texturen und Temperaturen miteinander verbinden. Und so nimmt das Dessert mit dem klangvollen Namen „Un Noël sous la Tour Eiffel“ den Gaumen mit auf eine geschmackliche Entdeckungsreise in die weihnachtliche Welt des Nachbarlandes Frankreich. Samtweiche Maronencreme mit einem Hauch Tahiti-Vanille trifft dabei auf Brombeerparfait, beide Hauptakteure sind auf einem Bett von mit dunkler Schokolade durchzogenem Sachertortenboden drapiert.

Luftig leicht statt beeindruckend schwer

Eine Hommage an den Jahresbeginn in Venedig stellt dagegen „Capo d’anno in Venice“. So wie es sich für einen echten Gelatiere und seine Gelateria gehört, lässt er das Jahr mit einer Komposition aus mehreren verschiedenen Sorbetsorten wie Zitrone, Apfel, Passionsfrucht, Erdbeere, Himbeere und Cassis geschmackvoll beginnen.

Als weitere Dessertvariation schlägt er das kreative Duo „Un soir d’hiver à Moscou“ und „Un Réveillon au Times Square“ vor. Mit der ersten „Bûche“ bringt Pavel ein Stück seiner russischen Heimat nach Luxemburg und lässt den Gaumen den seiner Meinung nach „überraschend leichten“ und gleichzeitig „intensiven“ Geschmack der „russischen Erdbeere“ kosten. Auf einem Biskuitboden gebettet, trifft sie auf Pistazie und weiße Schokolade.

Im Land von Väterchen Frost

Wie Schneeflocken, die treuen Begleiterinnen von „Djed Moros“ (zu dt. „Väterchen Frost“, Anm. der Red.), schmilzt auch das helle Eis auf der Zunge, das von einem russischen Gewürzkuchen inspiriert ist. Die neue Kreation der winterlichen Speiseeiskarte verzaubert mit einer Explosion an Aromen von Pumpernickel, Koriander und Zimt. Klitzekleine knusprige Kümmelsamen-Stückchen sorgen für ein Überraschungsmoment beim Genießen.

Eine frostige Überraschung auf der Zunge beschert auch die nächste Neuigkeit aus der Hand von Paul. Er versetzt ein Hibiskussorbet mit echtem Champagner. Das Ergebnis kommt sehr erfrischend daher, bevor es Gaumen und Zunge im wahrsten Sinne des Wortes geschmacklich völlig „erfrieren“ lässt.

„Der Alkohol verstärkt das Kälteempfinden im Mund“, erklärt Pavel beim Anblick der durch eisige Frische überraschten Gesichter seiner Premierenverkoster nach dem ersten Happen des Sorbets mit einem Lächeln.

Überraschung für große und kleine Gäste

Mit drei weiteren winterlichen Kreationen will der Gelatiere seine kleinen und großen Gäste in dieser Saison außerdem überraschen. Ab sofort ergänzen das wöchentlich wechselnde Sortiment aus zwölf Speiseeissorten im Winter drei Neuzugänge: eine „gefrorene“ Version eines traditionellen italienischen Panettone-Kuchens, ein Safraneis mit in Glühwein eingelegten Trauben sowie ein Khakisorbet.

Und wer noch immer nicht genug von süßen Versuchungen hat, dem sei gesagt, dass Thomas Menweg auch als Chocolatier ein Händchen für exquisite Pralinen aus bester Schokolade hat und derzeit 25 verschiedene Sorten zum Entdecken bereithält.
Passend zur Jahreszeit dürfen im familienfreundlichen Eiscafé auch Crêpes nicht fehlen. Ob süß oder herzhaft – sie sorgen für noch mehr (Winter-)Genuss an kalten Tagen.

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