Berlinale

18. Februar 2012 11:31; Akt: 18.02.2012 11:48 Print

Spannung vor Vergabe des Goldenen BärenSpannung vor Vergabe des Goldenen Bären

Jetzt hat die Jury die Qual der Wahl. Aus 18 Filmen muss sie den Gewinner des Goldenen Bären der 62. Berlinale bestimmen.

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Die Berlinale geht an diesem Wochenende zu Ende. (Bild: dpa)

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Wird es ein Favorit oder ein Außenseiter? Zum Ende der 62. Berlinale gibt die internationale Jury am Samstagabend (ab 19.00 Uhr) den Gewinner des Goldenen Bären bekannt.

Die Zuschauer des weltweit größten Publikumsfestivals mit rund 300 000 verkauften Kinotickets haben ihre Favoriten gefunden: Die DDR-Geschichte "Barbara" des deutschen Regisseurs Christan Petzold mit Nina Hoss in der Hauptrolle und das Sozialdrama "L'Enfant D'En Haut" (Das Kind von oben) der Schweizerin Ursula Meier.

Zuschauergeschmack vs Jury

Doch ob die Jury unter Vorsitz des britischen Regisseurs Mike Leigh dem Publikums- und Kritikervotum folgen wird, bleibt bis zuletzt offen. Schon oft entschieden Berlinale-Jurys gegen den Zuschauergeschmack.

Das achtköpfige Gremium ist dieses Jahr hochkarätig besetzt. Über die Gewinner des Goldenen Bären für den besten Film und die Silbernen Bären unter anderem für die besten Schauspieler, Regisseure und Drehbuchschreiber entscheiden auch bekannte Schauspieler: die Deutsche Barbara Sukowa, die Französin Charlotte Gainsbourg und Hollywoodstar Jake Gyllenhaal.

Vorjahressieger in der Jury

Der iranische Regisseur und Vorjahres-Bärengewinner Asghar Farhadi ("Nader und Simin. Eine Trennung") sitzt ebenfalls in der Jury. Aus 18 Wettbewerbsfilmen müssen sie den Sieger küren.

Rund 400 Filme hat die Berlinale dieses Jahr gezeigt. Auf dem roten Teppich drängelten sich die Stars. Dazu zählten das Hollywoodtraumpaar Angelina Jolie und Brad Pitt, Vampir-Darsteller Robert Pattinson, Isabelle Huppert, Keanu Reeves, Salma Hayek und Antonio Banderas.

Die Preisverleihung wird am Samstagabend ab 19.00 Uhr live auf 3sat übertragen. Am Sonntag geht das Festival dann mit dem Berlinale-Kinotag zu Ende, an dem noch einmal die beliebtesten und umstrittensten Filme gezeigt werden.

(dpa/Tageblatt.lu)

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