„Discovery Zone“

09. Februar 2012 05:36; Akt: 09.02.2012 05:48 Print

Ambitioniert und vielfältigAmbitioniert und vielfältig

Innovativ und qualitativ hochwertig soll es in diesem Jahr werden, das Luxemburger Filmfestival. Im vergangenen Jahr hat es sich einen neuen Namen gegeben und heißt seitdem „Discovery Zone“.

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„Sons of Norway“ von Regisseur Jens Lien läuft in der Kategorie „Open Discover.“

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Im Kino Utopolis wurde am Dienstag im Rahmen einer Pressekonferenz das neue Programm vorgestellt.

Besonderes Augenmerk, so die Veranstalter, wurde auf die künstlerische Qualität der Filme gelegt, die vom 1. bis zum 9. März gezeigt werden.

Junge luxemburgische Produktionen sollen hier ihr Publikum finden, Premieren und Vorpremieren das Publikum neugierig machen und auch für das junge Publikum von sechs bis 18 Jahren wird ein abwechslungsreiches Programm geboten.

Nicht nur Filme, auch Ateliers

Neben Filmen werden verschiedene Ateliers angeboten, darunter auch ein Informationstag über die Berufsmöglichkeiten in der Filmbranche. Elf internationale Filme stehen zur Wahl für den zu vergebenden Kritikerpreis, darunter auch Philippe Falardeaus „Monsieur Lazahr“ und das neuseeländische Drama „The Orator“. Geografisch liegt der Schwerpunkt in diesem Jahr auf Filmen aus Nordeuropa; dänische, finnische, schwedische und norwegische Produktionen sind vertreten, darunter auch „Teddy Bear“ , eine Komödie von Mads Matthiesen, die bereits auf dem Sundance Festival 2012 für Aufsehen sorgte.

Dokumentarfilme, von den Veranstaltern liebevoll „Hot Docs“ genannt, stehen gleich sechs zur Auswahl, hier findet sich auch Werner Herzog mit „Into the Abyss“. Kurzfilme und nationale (Co)-Produktionen wie „Final Cut“, ein Animationsfilm von Thierry Schiel, vervollständigen das Programm.

Ambitioniert und vielfältig klingt es, von der Qualität der Produktionen muss man sich dann selbst überzeugen.

Neue Veranstaltungsorte

In diesem Jahr sind auch neue Veranstaltungsorte dazugekommen, neben dem Ciné Utopia, dem Utopolis und der hauptstädtischen Cinémathèque soll sich der „Ratskeller“ im Cercle Cité als eine Art „Treffpunkt“ des Filmfestivals etablieren. Hier wird eine Ausstellung des Fotografen Fabrizio Maltese gezeigt und man darf sich auf eine „Bollywood Night“ freuen. Events im Casino Luxembourg – Forum d’art contemporain, im Mudam und in den CarréRotondes runden das Festival ab. Ein Filmfest für Luxemburg und seine Bewohner soll es werden, aber Kulturministerin Octavie Modert glaubt auch daran, dass das Festival auch über die Grenzen hinaus bekannt werden wird.

(Marion Adlung/Tageblatt.lu)

Kommentare (1 Kommentare)
  • festival
    sch..ss name. damit fängt man keine mäuse - schon überhaupt nicht in der filmbranche. wie alle jahre wieder: einfach nur peinlich!
    von: jos am: 09.02.2012 12:20
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