Zu 92 Prozent waren die Theatersäle der Stadt in der letzen Spielzeit ausgelastet. Eine Zahl, auf die man ruhig stolz sein kann und eine Zahl, die zu Kontinuität verpflichtet.

Info

Théâtres de la ville
de Luxembourg

• Grand Théâtre
1, rond-point Schuman
L-2525 Luxembourg

• Théâtre des Capucins
9, place du Théâtre
L-2613 Luxembourg

Informations
www.lestheatres.lu
lestheatres@vdl.lu

Réservations
Tél.: +352 470895-1
www.luxembourgticket.lu

Frank Feitler, der seinen Direktorenposten Ende Juni an Tom Leick abgibt, ist es in den letzten Jahren gelungen, ein vielseitiges, einer europäischen Hauptstadt würdiges Programm in den drei Sparten Oper, Tanz und Theater anzubieten. Kein Wunder, dass Tom Leick gerne in die Fußstapfen seines Lehrmeisters tritt und verspricht, nicht allzu viel zu ändern. “Es geht mir nicht darum, die Theater hier neu zu erfinden, vielmehr nehme ich mir vor, die Qualität und die Vielfältigkeit zu erhalten sowie die Zusammenarbeiten mit Theatern in ganz Europa und darüber hinaus zu pflegen”, sagte Leick. So finden sich viele Altbekannte wie Anne Teresa de Keersmaeker, Sasha Waltz, das Hamburger Thalia Theater („Front“) oder auch das Deutsche Theater Berlin (“Der Besuch der alten Dame”) im Programmheft der kommenden Spielzeit.

Neuer Kooperationspartner

Über einen neuen Kooperationspartner freuen sich die beiden Direktoren, die die kommende Spielzeit zusammen erarbeitet haben, ganz besonders: Endlich ist es gelungen, beide Terminkalender aufeinander abzustimmen und das Tanztheater Wuppertal Pina Bausch mit dem Stück “Masurca Fogo” in Luxemburg zu begrüßen.

Es gehört schon zur Tradition, dass das Theater der Stadt für die Weihnachts- und Neujahrstage ein lockeres und lustiges Unterhaltungsprogramm anbietet. Neben dem obligatorischen “Messias” mit André und Marie Jung wird in diesem Jahr das Musical “Mamma Mia!” für gute Stimmung sorgen. “Es soll für jeden etwas dabei sein”, sagte Tom Leick, der so vielsprachig wie das Angebot selbst durchs Programm führte. Die Gesellschaft in Luxemburg verändert sich und mit ihr das kulturelle Angebot.

Janina Strötgen