So., 26. Januar 2020

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  1. Laird Glenmore /

    Wenn die Luxemburger nicht so Geldgierig wären könnte man hier auch langfristig so ein Modell ins Leben rufen, was allerdings an der Mentalität der Immobilienbesitzer scheitert, hinzu kommt noch das der Fond de Logement zwar Immobilien anbietet zu überteuerten Preisen und das die Käufer niemals Eigentümer des Grundstückes werden, was meiner Meinung nach auch nicht richtig ist, denn der Fond de Logement kann jederzeit andere Interessen zum Nachteil der Käufer an den Tag legen.
    Da hier in Luxemburg weiterhin Vetternwirtschaft und Clübchenbildung an den Tag gelegt wird kommt es nie zu einer solchen Vereinbarung, die Reichen wollen unter sich bleiben und das ganze soziale Gerede dient doch nur dazu um die Gemüter zu beruhigen.
    Das einzige was in unserem kleinen Ländchen zählt ist das man weiterhin die Menschen finanziell ausnutzen kann, diese Menschen sollten sich in Grund und Boden schämen.

  2. Fred Reinertz Barriera z.Z London /

    Laird Glenmore 100% einverstanden mit ihrer Einschätzung, aber so einen Art Wiener Model könnte man versuchen im kleineren Maßstab, aber wie gesagt die Leute wollen am Ende auch Eigentümer sein das liegt uns so im Blut…und die Vetternwirtschaft, Seilschaften wird es unmöglich machen..

  3. Leila /

    Eine höchst begrüßenswerte Initiative der Escher LSAP-Sektion, bravo! Wäre wünschenswert, dass es auf fruchtbaren Boden fällt… Österreich geht dieses leidige Problem geschickt und beispielhaft an, warum gelingt es den anderen Ländern nicht? Es ist die Ignoranz derer, die es in den Händen haben!

  4. Peter /

    Solange hauptsächlich zugezogene Mieter die Zeche für diese desaströse Siedlungspolitik zahlen, wird sich an der Luxemburgischen Politik nichts ändern. Der wahlberechtigte Einwohner besitzt in der Regel eine bis mehrere Wohnungen und ist somit unmittelbarer Profiteur diese Mangelwirtschaft.

  5. de Schmatt /

    Wieso funktionieren solche sozialen Projekte in anderen Ländern, nur nicht bei uns? Etwa weil wir so klein und so grossherzig sind? Weshalb steigen hierzulande die Immobilienpreise ins Unendliche? Weshalb wird dieser Entwicklung nicht endlich ein Riegel vorgeschoben? Fragen über Fragen. Die Antwort kennt nur der Wind. Anscheinend.

  6. pierre wollscheid /

    Alle reden von anderen Ländern
    Welche Länder sind das den?
    In Deutschland funktioniert das auch nich.
    Wien hat damit angefangen in den 30 Jahren.
    Wollen wir jetzt in Luxemburg diese 90 Jahre aufhollen, wie soll das gehen.
    Verschlafen ist verschlafen

    • Leila /

      Keine 90 Jahre, denn der heutige Mietwahnsinn besteht in Luxemburg noch nicht so lange, obwohl die Mieten hier noch nie besonders günstig waren. Es gab hier noch nie erschwingliche Genossenschaftswohnungen, oder ich bin falsch informiert. Was Deutschlands Großstädte betrifft: Es gab Sozialwohnungen zuhauf, aber diese wurden von den Städten an Immobilienhaie verkauft – Misswirtschaft in höchstem Ausmaß! Das Resultat ist bekannt. Wo ein Wille ist, ist ein Weg (und genau daran scheint es zu hapern…)

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