Es ist illusorisch, alle 600 Ortschaften des Landes an Tram oder Zug anzuschließen sowie sämtliche Bewegungen mit Mitteln des öffentlichen Transports zu bewerkstelligen.

Ein Forumsbeitrag von Robert Goebbels

Zur Person

Der Autor ist ehemaliger Minister und Europaabgeordneter sowie Generalsekretär der LSAP

In Luxemburg dauert es meistens ein Vierteljahrhundert, bis sich eine neue Idee durchsetzt. Anfang der 90er Jahre initiierte ich als damaliger Transportminister, gemeinsam mit der ewigen Bürgermeisterin der Hauptstadt, Lydie Polfer, die Luxtrafic-Studie. Daraus entstand 1994 die Idee eines Bahnhybrid-Systems nach dem Karlsruher Modell. Also eine Tram, die auch auf dem Netz der Eisenbahn zirkulieren sollte. Dies hätte den Vorteil gehabt, viele Grenzgänger direkt in Metz, Thionville, Arlon oder Trier abzufangen. Was zu einer gewaltigen Entlastung der Autobahnen geführt hätte. Doch die schöne Idee scheiterte an den Kapazitäts-Engpässen der CFL-Linien.

Meine Nachfolgerin im Transportministerium, Mady Delvaux, trieb das BTB-Projekt mit einer reinen Stadt-Tram voran, gegen die sich schnell viel Opposition aufbaute, bei der Bevölkerung und vor allem in der Geschäftswelt. Wobei die heutige DP-Präsidentin Corinne Cahen eine gewichtige Rolle spielte. Jedenfalls entdeckte Lydie Polfer plötzlich ihre Abneigung gegen eine Tram in der Hauptstadt. Sie ließ als abschreckendes Beispiel verkettete Busse durch die Avenue de la Liberté fahren, um die negativen Konsequenzen einer Tram für den Stadtverkehr zu simulieren.

Nach den Wahlen von 1999 gingen die Sozialisten in die Opposition. Transportminister Henri Grethen ließ neue Mobilitätsstudien erstellen, eine Lieblingsbeschäftigung aller Minister. Er peilte mit “Mobilität.lu” gar eine Tramverbindung mit Esch an. Ernst wurde es erst unter der vorigen CSV-LSAP-Regierung, als Transportminister Claude Wiseler die Pläne für die heutige Tram erstellen ließ. Sie aber wegen der vorgezogenen Neuwahl nicht mehr auf die Schienen setzen konnte. Es bleibt deshalb das Verdienst von Minister François Bausch, die ersten Kilometer Tram in der Hauptstadt realisiert zu haben.

Von ungeliebt zu heiß geliebt

Bauschs größtes Verdienst ist eigentlich, dass seine gebührlich oft eingeweihten nahezu acht Kilometer Tram vom Kirchberg bis zur Place de l’Etoile praktisch die gesamte Politikklasse verführt haben. Die Programme aller Parteien überschlagen sich nunmehr in Absichtserklärungen, die erst 2020 fertiggestellte Tramlinie in viele Richtungen zu verlängern. Bausch selbst brachte eine neue “schnelle Tram” für 2035 zwischen der Hauptstadt und der Minette-Metropole in Vorschlag.

Selbst die früher so Tram-kritische DP will gar den Nulltarif einführen, um die “20 Jahre zu späte” Tram zu füllen. Solche Experimente wurden vielfach durchgeführt. Etwa in der damals kommunistisch geführten Stadt Bologna oder in der kapitalistisch gemanagten Stadt Denver. Fazit in beiden Städten: Weil es gratis war, nutzten die Bürger das Angebot besonders für kurze Strecken, die sie vorher zu Fuß latschten. Global gesehen nahm der Anteil des öffentlichen Transportes am Verkehrsaufkommen nur unwesentlich zu.

Verkehrsteilnehmer agieren meistens sehr rational. Sie nutzen öffentliche Transportangebote, wenn diese ihnen erlauben, bequem und vor allem schnell von ihrem Wohnort zu ihrem Zielort zu gelangen. Sonst nehmen sie ihren Wagen, obwohl sie wissen, dass die Flexibilität des eigenen Autos viel teurer ist als jedes Abonnement.
Es ist interessant, festzustellen, dass die früher auf “seriöses Wirtschaften” und auf “Kostendeckung” erpichten Liberalen nunmehr gratis rasieren wollen. Überhaupt scheinen sich alle Parteien herzlich wenig für die Kosten der Tram zu interessieren. Und noch weniger für die zukünftigen Investitions- und Betriebskosten des in alle Himmelsrichtungen zu verlängernden Schienennetzes.

Noch weiß niemand, was das derzeitige Tram-Angebot die öffentliche Hand kostet. Die Konten für das erste Jahr Tram werden erst Anfang 2019 vorliegen. Auch ist bislang nicht ersichtlich, ob dank der doch kurzen Tram-Linie die Verkehrslage in und um die Hauptstadt besser geworden ist. Noch immer strömen rund 500.000 Vehikel werktäglich in die und aus der Hauptstadt. Die nächste Regierung wird nicht umhin kommen, eine Kosten-Nutzen-Analyse des Tram-Betriebes erstellen zu lassen, ehe über neue Erweiterungen der ersten Trasse entschieden werden kann.

Vorschnelle “schnelle Tram”?

Auch die “schnelle Tram” zwischen Luxemburg und Esch bleibt zu hinterfragen. Minister Bausch griff eine Idee der FNCTTFEL auf, welche Mitte der 90er Jahre für eine direkte Zugverbindung zwischen den beiden größten Städten des Landes eintrat. Mit dem Ziel, expandierende Ortschaften wie Monnerich, Foetz und Leudelingen direkt an die Eisenbahn anzubinden. Die LSAP übernahm die Idee in ihrem Wahlprogramm für 1999, was aber eine Wahlniederlage nicht verhinderte.

Der frühere Präsident des Landesverbandes, Jean-Claude Thümmel, kommentierte den Bausch-Vorstoß für eine schnelle Tram recht kritisch in einem Tageblatt-Artikel. Züge bieten doppelt so viel Kapazität und 50 Prozent mehr Reisegeschwindigkeit als selbst eine Express-Tram. Zwar wurden von den Experten des Ministeriums die Kosten für eine Tram auf 30 Millionen Euro pro Kilometer angesetzt (Thümmel: “wahrscheinlich arg tief gerechnet”), gegenüber 40 Millionen Euro pro Kilometer für eine neue Eisenbahnstrecke.
Doch selbst wenn eine neue Eisenbahn-Linie zwischen Luxemburg und Esch teurer als eine Tram-Linie würde, bleibt zu überlegen, ob der Mehrpreis nicht durch die größere Sicherheit und den besseren Reisekomfort der Züge kompensiert würde. Nicht zu vergessen, dass eine neue Eisenbahnstrecke auch für den Gütertransport zu nutzen wäre. Bis 2035 werden sich noch mindestens fünf Regierungen mit den späten Visionen des Infrastruktur-Ministers plagen. Was dabei herauskommen wird, sieht man nach der traditionellen nationalen Kreiß-Periode von mindestens 20 Jahren …

Inzwischen muss in Luxemburg die Mobilität im Interesse der Bürger und der Wirtschaft verbessert werden. Es ist illusorisch, alle 600 Ortschaften des Landes an Tram oder Zug anzuschließen. Auch bleibt es eine Unmöglichkeit, rund um die Uhr die vielen tausend Bewegungen innerhalb des Landes und über die Grenzen hinaus mit Mitteln des öffentlichen Transports zu befriedigen, und sei es durch eine Myriade von selbstfahrenden Bussen.

Deshalb wird das Auto weiterhin das wichtigste Verkehrsmittel bleiben. Bausch scheint dies am Ende seiner Amtszeit begriffen zu haben. Nach vier Jahren Abstinenz bei Straßen-Infrastrukturen bequemte sich der Obergrüne vor Toresschluss, lange verschleppte Projekte wie die dritte Spur auf der Autobahn Luxemburg-Thionville oder die Umgehung von Bascharage von den Abgeordneten absegnen zu lassen.

Mehr Toleranz beim Radar-Blitzen

Der Automobil-Club hat alle Parteien zu einer Stellungnahme zur Transportpolitik der nächsten Jahre aufgefordert. Die Antworten sind wenig berauschend. In ihren Träumen über “sanfte Mobilität” haben sie vergessen, dass die meisten Wähler Automobilisten sind, und es auch bleiben wollen. Selbst die Studien des Ministeriums für Nachhaltigkeit belegen dies. Zwei Drittel aller Einwohner benutzen ein Auto beruflich. Gar drei Viertel nehmen das Auto zum Einkaufen.

Die Sozialisten wollen zumindest die Toleranzen beim Radar-Blitzen erweitern. Die CSV will progressiv alle Autobahnen des Landes auf drei Spuren erweitern. Was ihr in der Presse prompt dämliche Sprüche wie “Wer Straßen sät, wird Verkehr ernten” einbrachte. Wie “erntet” man eigentlich den permanenten Stau? Wie der Automobil-Club schreibt, belegen die offiziellen “Modu2020”-Ziele die Unersetzbarkeit des Autos, das auch mit Tram und Co. der dominante Verkehrsträger bleiben wird.

Die Autos werden sicherer und sauberer. Fahrgemeinschaften und andere Formen von Car-Sharing sind zu fördern. Das öffentliche Transportangebot soll erweitert werden. Doch bleibt Luxemburg ein internationales Transitland, eine regionale Wirtschaftsmetropole mit dem damit verbundenen Verkehrsaufkommen.

Deshalb bleiben Investitionen in das nationale Straßennetz unabdingbar. Vornehmlich zusätzliche Umgehungsstraßen und dreispurige Autobahnen. Mehr Sicherheit auf den Autobahnen erfordert dies, damit nicht jeder Aufprall-Unfall zu stundenlangen Blockaden führt.

Die DP fährt neuerdings Tram zum Nulltarif. Die Grünen radeln hinterher. Die ADR träumt noch immer von einem Tunnel unter der Hauptstadt. Gibt es in der luxemburgischen Politik noch Kandidaten für eine vernünftige Transportpolitik?

18 Kommentare

  1. Lieber Herr Goebbels.Ihre Abneigung gegenüber Umweltschutz und der gruenen Partei ist ja legendär,eigentlich muessten Sie diese nicht permanent in Ihren Beiträgen den Lesern um die Ohren schlagen.Bitte versuchen Sie es mit weniger Gehässigkeit und mehr Weitsicht.Was hatte sich eigentlich generell in der Verkehrssituation hier verbessert als Sie Transportminister waren? Oder ist es bei der Studie geblieben, eine von vielen,auch weggeworfenes Geld…..?Sie schreiben selber,dass es hier im Land “meistens ein Vierteljahrhundert dauert,bis sich eine neue Idee durchsetzt”.Da haben Sie natürlich voellig Recht, Dornröschen laesst gruessen und Sie haben es auch nicht geweckt😉.Ich bin froh,dass sich ueberhaupt etwas in der Mobilität tut,denn in wenigen Jahren sind wir hier in Abgasen und Staus erstickt.Die Welt und das Bewusstsein vieler Buerger hat sich geaendert,fragen Sie mal nach bei den jungen Menschen !

    • Herr Goebbels scheint mit seinem Posten als Präsident des Freeport auf Findel weder ausgelastet noch zufrieden.

      Daher macht er sich regelmässig die Mühe hämisch über Umweltschutz, Tierschutz, Artensterben usw zu lästern.

      Ich sehe ihn als einen zynischen ( dick versorgten ) gelangweilten und frustrierten Greis an. Frustriert deshalb weil er als Politiker keine denkwürdigen Leistungen erbracht hat.

  2. ….und,wie war das noch mit dem unterirdischen Bahnhof am Flughafen?Manche behaupten,das ginge,,zu steil den Berg hinauf,, und haben wahrscheinlich nie etwas von der legendären,gut funktionierenden ,,Flämstal-Bahn,,in Norwegen gehört!

    • Eine pertinente Frage! Da hatte einer grosse Pläne und was ist daraus geworden? Der Steuerzahler hat das Recht auf Aufklärung . Aber vielleicht findet die Tram, die bekanntlich alle verkehrstechnischen Probleme lösst ja den Weg dorthin .

  3. Vernünftige Transportpolitik, wie soll das gehen wenn man z.B. in Bascharage nicht mal 4 Ampeln aufeinander abstimmen kann, scheint so gewollt zu sein, wenn man nicht fertig bringt eine Buslinie um etwa 500 m zu erweitern um Einwohner einer Ortschaft zu bedienen, wenn man Leute im Regen stehen lässt bei der eventuellen Umrüstung ihrer Dieselfahrzeuge, wenn man jahrelang von P&R schwärmt Leute aber ihre Fahrzeuge im Schlamm abstellen müssen usw. Ein Konzept sehe ich nicht dahinter, schon seit langem nicht, alles nur Flickwerk.

  4. Wir haben uns in eine Sackgasse manövriert und die wird jetzt sechsspurig ausgebaut.
    Wenn morgens um dieselbe Zeit aus allen Himmelsrichtungen tausende Pendler ins Stadtzentrum fahren wollen
    sind zwei Spuren (oder oft auch nur eine wegen Bauarbeiten etc.) natürlich das Nadelöhr par excellence. Dann Wohl dem der in einer Tram oder im Zug anreist.(Zürich,Basel,etc.)

  5. Här Goebbels, ech sin net ëmmer mat Iech d’accord mee an desem Fall zu 100%. Besser kann een net beschreiwen
    wat sech an der Staat ofgespillt, ofspillt an ofspillen wärt.

  6. Bin definitiv kein Anhänger der ADR. Aber mit der unterirdischen Trassierung der Bahn unter der Hauptstadt (Citytunnel) hätte sich das Hybrid-System nach dem Karlsruher Modell – das die LSAP lange Jahre unterstützte – realisieren lassen und heute müsste kein Mensch über einen ungenutzten unterirdischen Bahnhof am Findel und eine Verlängerungen des Tramnetzes parallel zu bestehenden Bahnstrecken streiten.

  7. Herr Goebbels, ich fürchte dass mit dieser Doppelstrategie Infrastrukturen für Indvidualverkehr und öffentlichen Transport unsere 2500km2 nicht ausreichen, es sei denn man nimmt in Kauf, dass auf dem Gebiet des Grossherzogtums eine mittlere europäische Stadt entsteht. Wollen wir das ?

    • Eigentlich sind wir auf dem Weg dorthin: Stop mit Anlegen von Z.I. und Z.A. rundum die Hauptstadt, mehr Zonen dieser Art an den Grenzgebieten zu F. und B. einrichten, auch umweltverträgliche Zonen im Norden. In zehn Jahren wird der Ansturm auf Luxemburg-Stadt und Umgebung sich verringern haben. Diese Taktik wird parteiübergreifend bereits angedacht.
      (In diesem Sinne wäre das Stadion mit Gewerbeareal besser in einer Zone gewesen im Bereich Esch/Bettemburg statt in Gasperich.)

      • Und der “Ban de Gasperich” ? Sehe echt nicht, wo Sie da erkennen können, dass “wir eigentlich auf dem richtigen Weg sind”. Mag für die nationale Politik zutreffen. Aber wenn die Hauptstadt-Politiker nicht mitmachen und die Bemühungen ihrer National-Politiker andauernd unterwandern dann wird das nix.

        • Ich spreche nur davon dass das Stadion mit den direkt anliegenden Geschäftsräumen in den Raum E./Bettbg. gehört hätte statt in den Bereich Gasperich. Was da noch alles ebenfalls dorthin hätte geplant werden können weiss ich nicht weil ich die einzelnen Projekte nicht kenne.
          In Gasperich wird allein das Stadion regelmässig für Chaos sorgen. Da wurde der gesunde Menschenverstand tatsächlich unterwandert. Bereits heute geht an dem Rondpoint oft gar nichts mehr.

  8. “Sie nutzen öffentliche Transportangebote, wenn diese ihnen erlauben, bequem und vor allem schnell von ihrem Wohnort zu ihrem Zielort zu gelangen. ”

    Genee. Dofir muss een d’Autofuerer péngege bis op d’Blutt, soss geschitt näischt.
    Parking laanscht d’Strooss gehéiert ofgeschaaft. Wie keng Stellplaz huet, däerf och keen Auto halen.

    D’Déifparkingen drastesch verdeieren.

    Nach méi a méi oft Stau, anescht léieren s’et net.

    D’Leit kënne jo mam Auto bis op déi nächst Gar oder Haltestell fueren, mä net all Hirni mat engem 5-7 Sëtzer eleng an d’Stad.

    A virun allem: Congestion-Tax aféieren. Minimum 15€ fir eng Kéier an d’Stad ze fuere, al Autoen oder Dieselen dat Duebelt, zu de Spëtzestonnen dat Dräifacht.

    • Fiir d’éischt awer w.e.g. sérieux Verbindungen mam ëffentlechen Transport, duerno d’Repressalien. Net jiddfereen wunnt 10km vun der Stadt oder direkt nierft enger Gare.

    • Da sot Dir mir emol wéi een mat dem öffentlechen Transport z.B. vu Buerglënster op Habscht kënt, w.e.g. An där Beispiller ginn ët der masseg. Nët jiddfereen fiert an d’Stad. A wat verstidd Dir eigentlech ënnert engem Hirni? Dir riicht Iech hei wahrscheinlech un déi, déi sech Är Virschléi finanziell leescht kënnen. Wou soll een den Auto dann anescht parken wéi laanscht Strooss, wann ët keng aner Méiglechkeet gëtt? Wat verstidd Dir ënnert enger Cogestiounstaxe? Wéi soll dat praktesch fonctionnéieren? Wien wëllt dat da kontrolléieren? Liest emol wat de Pir geschriwwen huet, deen huet nàmmelech vollkomme recht!

  9. Do ginn Argumenter elei an d’Feld gefouert, déi kann éen als Bewunner vun enger vun den nördlechsten Gemengen vum Land (Wäiswampech) net no vollzéien. Am Éisleck ginn vill Institutiounen, Infrastrukturen an Administratiounen ofgezunn an zentral an d’Stâad Lëtzebuerg oder nach besser an den Süden vum Land zentraliséiert, an den Éislecker (Bauer) kritt mat der Schnellstrooss N 7, déi mol déen Numm net verdingt huet, keng éierbar Miglechkéet um Puls vun der Zäit déel ze huelen. Vun op d’Âarbecht fueren mol net ze schwäetzen.

    • Ganz Rrchteg Här Mainz. Den Norden an och de Westen vum Land ginn wéi Stéifkanner behandelt. A wann een (wien? ) dann d’Autofuerer bis op d’Blutt péngecht, dann trëft ët genee déi, déi schons souwisou benodeelegt sinn!

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