Das Großherzogtum bleibt weiterhin von der Afrikanischen Schweinepest verschont. Alle bisher durchgeführten Tests bei 96 Tieren fielen negativ aus, hat das Landwirtschaftsministerium am Dienstag mitgeteilt.

Im September letzten Jahres waren erstmals Fälle der Afrikanischen Schweinepest in Belgien festgestellt worden. Das Landwirtschaftsministerium hat am Dienstag per Pressemitteilung darauf aufmerksam gemacht, dass die luxemburgischen Entscheidungsträger diesbezüglich jedoch weiterhin wachsam bleiben. Prävention, Kontrolle und Ausrottung seien die Schlüsselwörter bei der Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest, heißt es in der Mitteilung. Anfang nächsten Monats wird die speziell eingerichtete Task Force PPA (“peste porcine africaine”) erneut und zum vierten Mal zusammenkommen, um die aktuelle Situation zu erörtern. In dieser Task Force sind Mitglieder des Landwirtschafts- und Umweltministeriums sowie die Verwaltungen vertreten.

Alle anderen davon betroffenen Parteien, wie der Schweinezuchtsektor, Jäger, Transportunternehmen, Schlachthäuser und weitere, werden ebenfalls anwesend sein.

Bei 96 toten Wildschweinen wurden Tests auf Schweinepest durchgeführt und sie fielen allesamt negativ aus. Bis dato wurde noch kein Fall der Afrikanischen Schweinepest festgestellt, unterstreicht das Ministerium. In diesem Kontext möchte der zuständige Minister Romain Schneider daran erinnern, dass der Virus der Schweinepest wohl Wild- und Hausschweine befällt, doch kein Risiko für den Menschen darstellt, auch nicht im Falle des Verzehrs von Schweinefleisch.

 

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