Vera Spautz (LSAP) wird nicht bei den Parlamentswahlen im nächsten Jahr antreten. Die Escher Bürgermeisterin erklärte im Interview mit dem Tageblatt, dass sie nicht mehr als Kandidatin zur Verfügung stehe. “Das Amt der Bürgermeisterin macht mir viel Spaß, aber es verlangt mir zu viel ab, als dass ich mich noch ernsthaft auf etwas anderes konzentrieren könnte”, so Spautz. Umso mehr, da Esch dabei sei, rapide zu wachsen. “Ich werde 2018 nicht kandidieren.”

Die Bürgermeisterin der zweitgrößten luxemburgischen Stadt war von 2004 bis 2012 Abgeordnete für die LSAP. Sie legte im November 2012 ihr Mandat aus gesundheitlichen Gründen nieder. Ein weiterer Grund könnten die Meinungsverschiedenheiten mit ihrer Partei gewesen sein. Sie wollte ein Gesetz der CSV-LSAP-Regierung nicht mittragen. Spautz gehört seit dem Jahr 2000 dem Escher Gemeinderat an. Etwas später in dem Jahr wurde sie Schöffin. 2013 übernahm sie ihr jetziges Amt, als die damalige Bürgermeisterin Lydia Mutsch Gesundheitsministerin wurde.

Neugierig geworden? In der Freitagausgabe des Tageblatt finden Sie das ganze Interview.  

 

14 Kommentare

  1. Gute Einstellung frau Spautz bringen Sie Esch-Alzette mal richtig auf Vordermann ob das Ihnen vor 2030 gelingt wage ich allerdings zu bezweiffeln .Versuchen Sie es mal Personalkosten einzusparen und in die richtige Richtung zu investieren ,den auch die zu eifrigen neu eingestellten -Pächerten-werden nicht dazu beitragen das noch mehr Leute nach Esch-Alzette einkaufen kommen.

    • Nicht die Bürgermeisterin ist schuld dass es eifrige “Pächerten” gibt, sondern die gesetzlosen Rüpel, die meinen die Verkehrsregeln wären nur für die anderen da und die ihren Schrott dahin kotzen wo es ihnen gerade passt. Sie scheinen auch zu denen zu zählen und wenn es Ihnen in Esch-Alzette nicht passt, können Sie ja woanders einkaufen, wo Sie sich auch an die Verkehrsregeln zu halten haben ! Schade dass es nicht noch viel mehr “Pächerten” gibt und dass Falschparken nicht noch viel teurer ist, besonders der Missbrauch an den Behindertenplätzen wo junge Rotzgören parken mit Karten von Personen, die schon vor Jahren verstorben sind oder diejenigen die fotokopierte Karten benutzen so dass die ganze Familie damit fahren kann. Denen wünsche ich allen, dass sie bald berechtigt sind dort zu parken !!!

  2. Bei onsen Politiker kann Meenung ganz schnell äneren .Et waren schons aner Leid dei gesoot hun sie géifen Burgermeeschder bleiwen an dann wann Geleegenheet sech bid sprangen se schnell op den Zuch.
    Dofir soll w.e.g keen Politiker de Mond zevill voll huelen

  3. Vera Spautz vertreibt den Mittelstand aus Esch welches dadurch langsam aber sicher abrutscht und von allen Südgemeinden abgehängt wird. Beschworen wird die Uni-Belval als Lokomative, ein Verdienst von Minister Biltgen, aber leider hat man vergessen den Escher Wagon anzuhängen. Vera möchte auf Yuppies, junge dynamische Familien, Kaufkraft… verzichtet und sammelt lieber Sozialfälle in Esch.

    • nicht nur derMittelstand wird vertrieben, Lydia Mutsch hatte schon mehr Interesse an Belval als an Esch, alles konzentrierte sich nur auf Belval und in Esch ging es in allen Bereichen bergab.
      Belval ist nur ein Ortsteil aber die meisten Bewohner die fortschritt beauchen wohnen in Esch mitte und nicht an den Randgebieten. Im Centrum verfällt alles und die Aussenbezirke werden auf Teufel komm raus modernisiert.
      V. Spautz wird am Sonntag sehen ob das der richtige Weg war.

    • Sie haben es (leider) auf den Punkt gebracht. Frau Spautz spricht gerne von “mixité sociale”, betont aber gleichzeitig und in abfälliger Wortwahl dass kaufkräftige und dynamische Menschen in “ihrem” Esch nichts zu suchen haben.
      Die Escher LSAP tritt mit einigen guten Kandidaten an, aber wegen Frau Spautz als Spitzenkandidatin werde ich die Liste am Sonntag nicht wählen, erst recht nicht nach dieser befremdlichen Aussage im Interview.

      Es ist ausserdem mehr als bedenklich, dass an der Spitze der zweitgrössten Gemeinde des Landes für weitere 6 Jahre eine Person stehen soll, die auf nationalem Niveau sogar in ihrer eigenen Partei weitgehend isoliert ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ihre Entscheidung, 2018 für die Chamber nicht anzutreten, einen Etienne Schneider um den Schlaf bringen wird.

  4. Personalkosten einsparen? Wo denn? Was schlagen Sie vor? Für mehr Service am Bürger braucht es mehr Personal. Aber den Pecherten mal anständig auf die Finger klopfen, das ist OK.

  5. Die einst blühende Alzettestrasse,heute nur noch ein Schandfleck!
    Monopolruinen,Sauberkeit,kaputter und stümperhaft geflickter Belag der gesamten Meile, Geschäftsaufgaben ,usw.
    Esch,wo steuerst du hin?

    • dat ass absolut richteg.Ech hun virun 30 Joer zu Esch gewunnt.Dunn war et nach tiptop do ze liewen.Haut ass et en Dreckslach.D’Kriminalite’et ass am boomen an et traut een sech net mei op d’Stross an der Nuecht,well een Angscht huet ugegraff ze gin.Haut wunnen ech am Eisleck an bereien et net,geplennert ze sin.

  6. Dat hat de Bettel och gesot, 2 Mol. An zwee Mol huet e gelunn. Frot mol d’Lsap wéi et mat hierem Walverspriechen ass den öffentlechen Transport gratis ze man. Ouni dat wieren se deemols no der CSV-DP Regierung net zreck an d’Regierung komm. A wéi se dra waren, hu se den Transportminister kritt, an den öffentlechen Transport ass méi dier ginn. Wer einmal lügt dem glaubt man nicht.

Schreiben Sie einen Kommentar zu Gusti Antwort abbrechen

Please enter your comment!
Please enter your name here