Die US-Regierung hat aus zahlreichen Bewerbungen vier Firmen ausgesucht, die Modelle für eine Grenzmauer zu Mexiko bauen sollen. Das gab die US-Regierung in Washington bekannt. Bei den vier Unternehmen handelt es sich um Baufirmen aus den Bundesstaaten Alabama, Arizona, Texas und Mississippi, heißt es in einer Mitteilung der Grenzkontrollbehörde CBP. In allen diesen Staaten dominiert traditionell die republikanische Partei von Präsident Donald Trump.

Die zwischen sechs und zehn Meter hohen und zehn Meter langen Modelle aus Beton sollen in der Nähe von San Diego (Kalifornien) an der Grenze zu Mexiko entstehen. Wenn sie fertig sind, sollen Grenzbeamte ein bis zwei Monate lang versuchen, sie mit Hand-Werkzeugen zu bearbeiten und sie so auf ihre Festigkeit testen.

Andere Modelle aus anderen Materialien

In der nächsten Woche sollen weitere Modelle hinzu kommen, die aus anderen Materialen gefertigt sind. Auch hierfür werden vier Modelle gebaut.

Trump hatte sich zuletzt von seinem eigenen Wahlkampfversprechen einer “großen, schönen Mauer” aus Beton entlang der mehr als 3000 Kilometer langen US-Südgrenze zu Mexiko etwas entfernt. Auf Rat von Experten hatte er eine “Stahlmauer mit Öffnungen”, also einen von ihm früher ausgeschlossenen Zaun, wie er bereits an Teilen der Grenze existiert, ins Spiel gebracht.

Was, wenn ein Drogensack jemandem am Kopf trifft?

Die Grenzbeamten müssten in der Lage sein, das Geschehen auf der anderen Seite zu beobachten, hatte Trump im Juli erklärt. Kriminelle hätten in den Vergangenheit 30 Kilogramm schwere Säcke mit Drogen über die Grenzanlagen auf US-Gebiet geworfen. “So verrückt das klingt: Wenn Dich die Dinger am Kopf treffen? Dann ist es vorbei!”, hatte Trump im Juli gesagt.

Mit der Auswahl der Modell-Firmen ist der Vorbereitungsprozess für das Prestigeprojekt Trumps einen weiteren Schritt vorangekommen. Allein die Finanzierung fehlt. Bis auf 20 Millionen Dollar im laufenden Jahr hat der Kongress noch keine Mittel für das umstrittene Milliardenprojekt bereitgestellt.

In beiden Kammern des Kongresses mehren sich die Stimmen, die die ohnehin hohe Staatsverschuldung für den umstrittenen Mauerbau nicht weiter ausweiten wollen. Trump hatte in der vergangenen Woche erklärt, er wolle notfalls einen Stillstand der Regierungs-Geschäfte (“Shutdown”) aus Geldmangel in Kauf nehmen, um die Finanzierung des Mauerbaus durchzusetzen. Langfristig werde ohnehin Mexiko für die Mauer zahlen müssen.

1 Kommentar

  1. Ech sin emol gespaant, ob den Trump séng *chinesesch* Mauer kritt.

    Da gët den Beruff vum Tunnelbauer a Mexiko bestëmmt ganz beléiwt, oder vläicht erfannen se en ganz groussen *Trumpolin* fir iwwert Mauer ze sprangen, wien wees … d’chinesesch Mauer war jo och net effektiv, wéi een haut weess …

    Emmerhin, wann se näischt bréngt, e puer Hoteler dohinner gebaut well et gin bestëmmt vill Touristen, déi gären driwer spazéieren fir dat Wonnerwierk ze würdegen …

    Séng Mauer géif och méi grouss gin wéi d’*Berliner Mauer*. Et kéint vläicht sin, dass hien e puer Tierm bauen léisst, mat Maschinengewiehrer oder esou. Da mussen se op Leit schéissen, déi eran wëllen an nët eräus. An d’Welt giff nokucken … ouni eppes ze maachen. Sanktiounen géint d’USA? Kann ech mir emol nët am Dram vierstellen, well se d’Féiss haut nach gekësst kréien, well se esou onegennëtzeg am 1ten an 2ten Weltkrich eis befreit hun.

    Héchstwahrscheinlech wieren awer d’US-Bierger dann op den Barrikaden, sin et jo net nemmen Drogendealer, déi eriwwer wëllen, mee ganz einfach Leit, déi en Job erledegen, déi si nët wëllen a giffen maachen, well si sech dofir ze schued sin. Esou Aarbechter géifen dann felen.

    “Safeguard”, wéi et haut heescht, huet schon vill onschëlleg Doudesaffer gefuerdert, wéi gesäit dann d’Zukunft
    mam Trump séngem “beautiful big wall* äus? En neien Numm, wann en nët schon erfonnt gouf, wärt dëst Bollwierk géint aarm Leit schons kréien.

    Giff den Einstein haut nach liewen, géif en vläicht soën: “Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber beim Tr…. bin ich mir noch nicht ganz sicher.»

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