Das ging fix: Nur einen Tag nach der Anhörung in Nyon wurde dem Luxemburger Fußballverband FLF von der UEFA mitgeteilt, dass man die Berufung im Fall Junior Moraes abgelehnt hat. Die Vertreter des nationalen Verbandes hatten sich am Dienstag noch optimistisch gezeigt. In erster Instanz war der Luxemburger Protest bezüglich des Einsatzes des ukrainischen Nationalspielers am 3. Mai abgewiesen worden.

Die Ukraine hatte eine EM-Qualifikationspartie am 25. März mit 2:1 gewonnen. Mit Junior Moraes setzten die Ukrainer aber einen Spieler ein, der nicht fünf Jahre nacheinander in dem osteuropäischen Land gelebt hatte. Die FIFA-Reglemente schreiben dies jedoch vor.

Die FLF wird nun ein Schreiben beim europäischen Fußballverband einreichen, um die Gründe der Entscheidung zu erfahren. Der nächste Schritt wäre der Gang vor den internationalen Sportgerichtshof TAS.

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