Di., 28. Januar 2020

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  1. marc wollwert /

    fuer die bahnreisenden bedeutet der gratistransport vor allem dass sie nicht mehr die geringste moeglichkeit haben etwas gegen verspaetungen und andere unannehmlichkeiten zu unternehmen.keine entschaedigug,rein gar nichts.wer keine fahrkarte kauft hat auch keinen kontrakt .mit dem transportunternehmen.da diese transportunternehmen das natuerlich auch wissen entfaellt fuer sie die motivation eine qualifikativ hochwertige transportleistung anzubieten.die erste klasse posse laesst gruessen.die frage sei erlaubt wem diese kontraproduktiven massnahmen dienen.

    • Hubertus /

      Komplett falsch !!! Polizei und Rettungsdienste sind auch gratis. Gross- und Klein-Schreibung übrigends auch 😉

      • n der Parad /

        Mr.Hubertus…Rettungsdienste usw. sind nicht gratis,denn dies alles wird doch über Steuern und andere schöne Taxen bezahlt,oder tu ich mich irren?

    • L.Marx /

      Für Regionalzüge (Inlandsverkehr wie in Luxemburg) gab’s noch nie eine Entschädigung. Die EU-Richtlinie gilt nur im Fernverkehr und auch da nur ab einer Verspätung von mindestens einer Stunde. (Ausnahme TGV, ab 30 Minuten). Wäre vielleicht ganz gut, nur Dinge zu kommentieren, mit denen man sich auch auskennt.

  2. Grober J-P. /

    Wie ist es eigentlich mit der Rechtslage bei gratis Transport, wenn mal was passiert, Unfall oder Anschlag?

    • marc wollwert /

      gute frage.seit geraumer zeit gibt es auch eine eu direktive die die entschaedigung fuer bahnreisende bei verspaetungen regelt.bei erhalt der zu bezahlenden erste klasse werden also nur diese reisenden entschaedigt.ist der gratistransport in luxemburg ueberhaupt mit eu recht vereinbar?sowas gibt es sonst nirgends.hier koennen die transportgewerkschaften ansetzen.schliesslich duerfen sie nicht untaetig bleiben,ist der gratistransport doch ein anschlag auf die laufbahn einer grossen berufsgruppe zumindest bei der groessten transportgesellschaft.

  3. Marcel Gillander /

    “The road to hell is paved with good intentions” (Der Weg in die Hölle ist mit guten Absichten gepflastert), ein Spruch der perfekt die Beharrlichkeit beschreibt mit der die Koalition uns unbedingt mit einem Geschenk beglücken will das sich nur die Allerwenigsten gewünscht haben. Dabei kann sie die Ziele die sie mit dem Nulltarif verfolgt nicht klar definieren: Sozialmassnahme für die einen, Nationbuilding für die anderen. Für den Premierminister wird Luxemburg so “das erste Land der Welt, in dem man den öffentlichen Nahverkehr spontan oder geplant nutzen kann, ohne sich Gedanken zu machen, welche Fahrkarte man am besten kauft” (Zeit online vom 11.12.2018).Nun, zum Erwerb einer Fahrkarte ist auch jetzt bereits keine grosse Gehirnakrobatik verlangt: Es gibt nur den Einheitstarif von 2 Euro, gültig 2 Stunden für Fahrten im ganzen Land und in allen Verkehrsmitteln, kann man sogar per Handy kaufen. 4 Euro kostet das Tagesticket für den der länger unterwegs sein will … Ohne klare Zielsetzung und Antwort auf die Frage “weshalb” riskiert die unüberlegte Einführung des Gratistransports in einem Fiasko zu enden. Vielleicht sollten die Eisenbahnergewerkschaften einfach mal eine Meinungsumfrage unter den Reisenden durchführen?

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