Mit den Änderungen, die am Donnerstag, den 16. November 2017 in Kraft treten, stellt das Tageblatt seine Leitung teilweise neu auf. Die Ernennungen, die von Editpress-Generaldirektorin Danièle Fonck beschlossen wurden, sollen die lange Tradition und Stabilität der Zeitung wahren. Zugleich wird das Führungsteam so aufgestellt, dass die Medienmarke Tageblatt den neuen Herausforderungen gerecht werden kann. “Es ist die Absicherung der Kontinuität und zugleich der Aufbruch in eine Zukunft, die immer stärker vom crossmedialen Qualitätsjournalismus geprägt wird”, so Danièle Fonck zu den neuen Besetzungen.

  • Danièle Fonck, die ebenfalls die Funktionen als Tageblatt-Direktorin und Chefredakteurin trägt, wird diese beibehalten.
  • Dhiraj Sabharwal, bisher stellvertretender Chefredakteur und Leiter der Redaktion für internationale Politik, erhält auf Ebene der Tageblatt-Chefredaktion den gleichen Rang wie Danièle Fonck und steht ihr auch als stellvertretender Tageblatt-Direktor zur Seite.
  • Diese Doppelspitze ist keine Neuerung in der Tageblatt-Geschichte. Eine gleiche Konstellation gab es bereits, als das Duo Alvin Sold/Danièle Fonck einen fließenden Übergang vorbereitete, der 2011 vollendet wurde.
  • Neuer stellvertretender Chefredakteur wird Chris Schleimer.
  • Lucien Montebrusco tritt auf eigenen Wunsch in seiner Funktion als stellvertretender Chefredakteur zurück, um sich stärker dem rubrikenübergreifenden Schreiben zu widmen. Er bleibt aber Mitglied der Chefredaktion.
  • Weitere Mitglieder der Chefredaktion sind: Philip Michel, Christelle Diederich, Francis Wagner, Tobias Senzig und Nic Nickels.

Über Dhiraj Sabharwal

Dhiraj Sabharwal hat einen Master of Arts in Kommunikationswissenschaft und Medienforschung und einen Bachelor of Arts in Medien- und Kommunikationswissenschaft der Université de Fribourg (Schweiz) mit den Schwerpunkten Journalismus, Zeitgeschichte und Politikwissenschaft. Er schließt zurzeit seine Doktorarbeit ab zum Thema Journalistische Qualität aus Sicht der Praxis: Der Praktikerdiskurs in der Schweiz von 1945 bis heute. Kriterien journalistischer Qualität im Kontext unterschiedlicher Journalismuskulturen und des historischen sowie ökonomischen Wandels. Sabharwal hat bis 2015 vier Jahre lang als Diplomassistent und Forscher am Department of Communication and Media Research (DCM) der Université de Fribourg gearbeitet. Er ist parallel seit sieben Jahren beim Tageblatt tätig, auf internationale Politik spezialisiert und zeigt viel Feingefühl für Luxemburgs Politik. Er begann 2005 als Praktikant, bevor er 2011 Redakteur im Ressort für internationale Politik wurde, dessen Leitung er 2014 übernommen hat. Er ist seit 2015 stellvertretender Chefredakteur des Tageblatt und Mitglied der Generaldirektion von Editpress.


Über Chris Schleimer

Chris Schleimer studierte Information und Kommunikation an der Université catholique de Louvain. Er hat beim Tageblatt journalistische Erfahrung in den verschiedenen Ressorts gesammelt, bevor er Sportchef unserer Zeitung wurde. Schleimer hat sich auf die Doping-Problematik spezialisiert und scheut keine sportlichen Herausforderungen: Anfang 2017 absolvierte der Radsportexperte die 237 km der Ronde van Vlaanderen.

2 Kommentare

  1. Firwaat eppes widderhuelen? ==>
    Dhiraj Sabharwal steigt auf zum Chefredakteur des Tageblatt und stellvertretenden Tageblatt-Direktor.
    Dhiraj Sabharwal, bisher stellvertretender Chefredakteur und Leiter der Redaktion für internationale Politik, erhält auf Ebene der Tageblatt-Chefredaktion den gleichen Rang wie Danièle Fonck und steht ihr auch als stellvertretender Tageblatt-Direktor zur Seite.
    +Auf eigenen Wunsch” … Esou Sätz liest een daks wann een “ofgeseet” gëtt.

  2. Gehört es jetzt auch zur neuen Kultur, dass Premium nur noch Kommentare abgeben dürfen und die andern Leser nicht? Das könnte Ärger geben den vielleicht wird dann nur noch über soziale Netzwerke kommentiert und das Tageblatt bleibt draußen!

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