Das Ende des Sommers naht. Dies können die Verbraucher auch in ihren Geldbörsen feststellen. Das allgemeine Preisniveau war im August gestiegen, dies wegen des Endes des Sommerschlussverkaufes, meint die Luxemburger Statistikbehöre Statec.

Wenn die “Solden” vorbei sind, steigen auch wieder die Preise. Dies war auch wieder im August der Fall. Das Statec hat genauer hingeschaut und eine Preissteigerung im Bereich “Kleidung und Schuhe” von satten 16,5 Prozent festgestellt.

Dies ist kein Ausreißer nach oben, es bedeutet bloß, dass Kleidung wieder das normale Preisniveau erreicht hat. Im Jahresvergleich (mit dem August 2017) ist die Preissteigerung mit 0,8 Prozent in diesem Bereich moderater.

Bei den Kraftstoffpreisen sieht die Situation anders aus. Innerhalb eines Monats stiegen die Preise für Erdölprodukte nur um 0,2 Prozent, im Jahresvergleich betrug die Preissteigerung 14,7 Prozent. Benzin war im August ein Prozent teurer als im Juli, Diesel hingegen 0,4 Prozent billiger.

Erdöl und Dienstleistungen

Ohne Erdölprodukte betrug die Inflation 0,6 Prozent. Diese sei durch eine Preissteigerung bei den Dienstleistungen zustande gekommen und weist in diesem Zusammenhang auf die Auszahlung der Indextranche aus dem Monat August hin, die 2,5 Prozent betrug.

Die Dienstleistungen der Altenheime wurden im August um 1,6 Prozent teurer. Aber auch bei Haarschnitten, Hausmeister-Arbeiten und Revisionen für Automobile stiegen die Preise. Auch wenn die neue Kleidung für das anstehende Schuljahr teurer wurde, wurden es die Schulbücher nicht. Seit diesem Jahr sind sie gratis. Dies hatte einen messbaren Einfluss auf den Statec-Posten “Schulbücher”. Laut Statec wurden diese um 0,03 Prozentpunkte günstiger.

Insgesamt stieg die vorläufige Jahresinflation von 1,5 Prozent im Juli auf nun 1,6 Prozent im August. Auf eine erneute Indextranche müssen sich die Verbraucher aber noch gedulden, diese wird erst ausgezahlt, wenn der Index 873,94 Punkte erreicht. Im August stieg er von 853,38 auf 855,48 Punkte.

1 Kommentar

  1. Kurz gesagt, die Inflation steigt schneller als die Entwicklung der Löhne, Renten, Sparzinsen usw., und das trotz Index. Da ist was faul, oder? Und übrigens, wo bleibt die von der CSV gestohlene Indextranche?

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