“Die Universität Luxemburg hat ein solides Fundament“, sagt Ludwig Neyses, Vizerektor für Forschung und Rektor in Vertretung. Am Montag zog die Uni Bilanz. So wurden 2016 neun der 13 Forschungeinrichtungen als international führend bewertet. Die Uni spricht dabei von einem monatelangem Kraftakt.

Die Universität investierte im vergangenen Jahr rund 43 Millionen Euro in Forschungsprojekte. Zwei Forscher erhielten im vergangenen Jahr millionenschwere Forschungsbeihilfen des Europäischen Forschungsrates für ihre Projekte. Im “Times Higher Education World University Ranking” landete die Universität auf Platz 178 von rund 800 gelisteten Hochschulen weltweit.

Geprägt war das Jahr von zahlreichen neuen Projekten und Initiativen. So integrierte die Universität das frühere “Centre Virtuel de la Connaissance sur L’Europe” (CVCE) samt dreier weiterer unabhängiger Institute und weihte das „Robert Schuman Institute of European Affairs“ ein. Von einem Meilenstein spricht die Uni über die Gründung des dritten interdisziplinären Forschungszentrums, des “Luxembourg Centre for Contemporary and Digital History”.

Auf Rektor-Suche

Die Studierendenzahlen blieben mit knapp 6200 Studenten – davon rund 52 Prozent aus dem Ausland – stabil, heißt es weiter. Gröβte Fakultät ist weiterhin die Fakultät für Rechts-, Wirtschafts- und Finanzwissenschaften mit rund 2500 Studierenden. In der Lehre startete die Uni unter anderem den „Master en Enseignement Secondaire” sowie einen Master in Theaterwissenschaften und Interkulturalität, und baute die bisher drei Master in Europarecht zu nunmehr sechs hoch spezialisierten, akkreditierten Studiengängen aus.

Mit der Eröffnung des “Uni-Val II”-Wohnheims auf Belval im vergangenen Herbst verfügt die Uni jetzt über mehr als tausend Zimmer. Bis EndeEnde 2016 waren rund 1700 Mitarbeitern an der Universität beschäftigt. Nach dem Rücktritt von Rainer Klump Ende April, sucht die Uni noch immer einen neue Rektor. Die Rekrutierung läuft, heißt es von der Universität. Eine Entscheidung wird im Herbst erwartet

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