Um Luxemburg auf die Energiewende vorzubereiten, werden seit dem 1. Juli 2016 sogenannte „Smart-Meter“ in den Häusern installiert. Was Strom angeht, so sollen 100 Prozent der Luxemburger Haushalte bis Ende 2019 damit ausgerüstet sein. Beim Gas ist das Ziel ein Jahr später.

Und „wir sind auf dem richtigen Weg, um das Ziel einzuhalten“, so Encevo-Geschäftsführer Claude Seywert am Mittwoch vor Journalisten. Etwa 105.000 neue Smart-Meter (für Strom) seien im vergangenen Jahr hinzugekommen. Etwa 75 Prozent des Marktes seien somit bisher abgedeckt. Landesweit zählt Creos insgesamt 282.000 Stromanschlüsse.

Umrüstung per Gesetz vorgeschrieben

Auf die Frage hin, was passiere, wenn ein Haushalt – ob wegen Strahlenschutz-, Datenschutz- oder messtechnischer Bedenken – keinen Smart-Meter will, unterstrich das Unternehmen, dass es per Gesetz zu dieser Umrüstung verpflichtet sei.

Es stimme wohl, dass manche Menschen dies nicht wollen, so Marc Reiffers, Geschäftsführer des Netzwerkbetreibers Creos. Das komme aber nur selten vor. Theoretisch habe sein Unternehmen das Recht, bei Haushalten, die keinen Smart-Meter wollen, den alten Zähler auszuschalten. Das sei aber bisher noch nie notwendig gewesen, unterstrich er. Meist würden einige Mahnungen genügen, behauptet Reiffers.

„So oder so werden die alten Zähler irgendwann überlebt sein“, fügt Encevo-Verwaltungsratspräsident Marco Hoffmann hinzu. Und spätestens dann werde ein Haushalt umsteigen müssen. Es handele sich um eine gesetzliche Verpflichtung für Creos, unterstreicht auch er und fügt hinzu: „Wir wollen aber den Dialog.“ Weiter meint er, dass die Gesundheitsrisiken (die digitalen Signale werden über alle Stromleitungen in Gebäuden geschickt, deswegen gibt jedes Kabel gepulste elektromagnetische Strahlung ab) „weit unter bedenklich” lägen und dass die Wende hin zu energieproduzierenden Haushalten ohne Smart-Meters nicht möglich sei.

19 Kommentare

  1. Wenn die denn mal funktionieren würden. Anscheinend von draußen lesbar, funktionierte bei uns nicht. Kein Stromverbrauch aber auch keine Produktion mit den Solarzellen. 🙂 Wollte auch keinen Smartmeter da der “Strommann” sympatischer, der Einspruch wurde einfach überhört, das sei einfach so, ehe man sich versah war der Alte schon abmontiert. Man hätte schon juristisch vorgehen müssen. Habe leider das Gesetz “verpasst”.

    • Der Strommeter verschickt seine Daten über die Stromleitung. der Gasmeter übrigens auch, braucht also anders als die Wasseruhr NICHT vor der Tür abgelesen werden.

    • Früher war der Strommann sympathisch, der Wassermann auch, ebenso der Briefträger.

      Heute kann man leider keinen Unbekannten mehr ins Haus lassen, Ausweise zu fälschen ist ein Kinderspiel .

      Da sind wir froh über jeden Fremden der nicht mehr kommt.
      Traurig aber wahr.

    • Natirlech, an Dir dierft och all Kéiers e ganzen Dag Congé huelen, fir ob den Techniker ze warden. Ausserdem kaschten se näischt, an duerch déi Apparate geet är Stromrechnung drastesch erof. Dir musst just oppassen,dass der d’Heizung an d’Belichtung an ärem Aquaurium onregelmässeg an- an ausschalt, well soss steet geschwenn d’Police virun der Dir, an se dréinen Iech d’Bud op d’Kopp, well Äre Stromversuerger se alarméiert huet, well en e Verdacht op eng Cannabiszär huet. Oder well Dir op soss eng Manéier Strom verbraucht wéi der net sollt. Et geet nämlech drems, datt jiddfereen säi Stroum soll richteg a korrekt verbrauchen, nämlech grad dann, wann de Präis um Stroummaart negativ ass, an net well Dir onbedingt am hellen Dag eng Luut wellt umache, fir an de Keller ze goen. D’Leit mussen endlech zu engem korrekten, oekologeschen an nohaltege Stroumverbrauch erzu ginn, a besonnesch z.B. esou Exzentriker, déi owes um 9 Auer nach ufänken en Hiem fir den nächsten Dag ze strecken, musse vun eisem Stroumversuerger kloer gewise kréie, wou den Hummer hänkt. Iwregens, wann Dir en Elektroauto wellt an ärer Garage lueden, da musst dir käschtepflichteg nach méi e smarte Smarty opgehang kréien, well den, den der elo geschenkt krut, den ass dofir ze domm.

  2. https://www.energieverbraucher.de/de/intelligente-zaehler__1845/NewsDetail__17560/
    Eine niederländische Studie hat gezeigt, dass einige elektronische Stromzähler bis zu 586 Prozent zu viel messen. Bis zu sechs Millionen Stromzähler in Deutschland könnten betroffen sein. Wir haben die Studie näher betrachtet und Hersteller wie Behörden um Stellungnahme gebeten.

    ABLEHNEN!!!! ALLE!!!!

    Die Datenübertragung bei Smart Meter erfolgt entweder über Mobilfunk oder über das Stromnetz (PLC-Powerline Communication). Neben der Überwachung bekommt man also (je nach Übertragungsart) einen Funksender ins Haus, oder den zusätzlichen Elektrosmog der Datensignale, welcher dann auf allen Leitungen und Geräten im Haus liegt. Die österreichische Ärztekammer warnt in diesem Zusammenhang vor erhöhtem Krebsrisiko und vermehrtem Auftreten von so genannter Multisystemerkrankungen, welche auch Erschöpfungszustände, Lernprobleme, Depressionen usw. verursachen können.
    Pressemitteilung der Österreichischen Ärztekammer

    Josh Del Sol hat diesbezüglich mit seinem Film Take back your Power eindrucksvoll gezeigt, was alles möglich ist und welche, vor allem, gesundheitlichen Auswirkungen Smart Meter haben können. Der Film wurde mehrfach prämiert und gekürt. Dieser Film wurde dank Josh del Sol kostenlos auf „Bewusst.TV“ für den deutschen Sprachraum veröffentlicht.

  3. Was ist ein Smart Meter?

    Anders als bei herkömmlichen analogen Stromzählern messen Smart Meter nicht einfach den Stromverbrauch in einem Haushalt oder einem Betrieb, sondern können den Verbrauch auch bestimmten Geräten genau zuordnen. Die digitalen Zähler liefern damit auch eine zeitgenaue Messung des Strombedarfs. Energieunternehmen können damit im Minuten-Takt den Stromverbrauch ihrer Kunden ermitteln… und somit ein Userprofil erstellen!
    Das höchste und teuerste Gut unserer heutigen Zeit, sind Kundendaten. Wer macht was… wann… und wie oft???
    Egal ob Versicherungen, Verkäufer, Versandhändler oder Banken, für Kundendaten wird heutzutage viel Geld bezahlt. Ein Pfund, das sich die Energieversorgen hier zu Nutze machen und diese Daten in Zukunft als neues Geschäftsfeld verkaufen werden.
    So ist der Datenmissbrauch schon vorprogrammiert…

    Wir sollten uns endlich mal auflehnen gegen diese Bevormundung!

    • Quatsch mit Sosse. Wie soll ein Stromzähler einem speziellen Gerät einen Stromverbrauch zuordnen können? Würde nur über eine MAC-Adresse oder eine gerätespezifische IP-Adresse funktioniern. Billige Verschwörungstheorie.

    • Der von Ihnen zitierte TV Sender bewusst. tv ist ein spiritistischer Schamanensender für spinnerte Esoteriker und Verschwörungstheoretiker.

      Ein Blick ins Internet genügt.

  4. Dat ass Diktat vun uewen ënnert senger krasster Form! Mat engem Wirtschaftsminister deen aus dem Elektro/Gas Lobbybereich kënnt an elo och nach Gesondheetsminister ass fir all “eventuell gesondheetlech Folgen” ofzewieren.
    Demokratie ass eppes schéines, besonnesch hei am Land.

  5. Weshalb muss denn für den Nachtstrom ein zweites Smartmeter eingebaut werden, wenn das Ding wirklich so smart ist und den jeweiligen Stromverbrauch minuten- oder sekundengenau an den Stromversorger mitteilen kann? Ist dafür ein Gerät allein nicht künstlich intelligent genug?

  6. Hahaha, jaja, et ginn eng Rëtsch Artikelen déi negativ Saiten vunn desen SMART-Meteren belichten, oder d’Aart an Weiss wei Lait ugeheiert ginn fir Drock ze machen oder Vandalismus ze bedreiwen fir dass déi Apparaten ënner Dag kommen. Gott sei Dank geet et zu Letzebuerg jo just matt “ee puer Mahnungen duer”. Ganz sozial déi Entreprise.
    Sou, an elo séi een neien Artikel iwwert déi diktatorial Nord-Korea Politik, fir dass mir nees agetrichtert kréien dass hei dach alles super ass.

  7. Die Smartmeter sind ein Musterbeispiel für die weiter voranschreitende Bevormundungs- und Totalüberwachungspolitik – dies in sogenannten freien Demokratien, die gerne mit dem Finger auf Diktaturen zeigen. Wo sind bei uns die Parteien (Opposition?!), die dem mal etwas entgegensetzen – im Sinne des einzelnen Verbrauchers? Stichwort Verbraucher: Ein ULC-Mitarbeiter sagte mir vor wenigen Wochen auf Nachfrage, dass man durchaus die neuartigen Überwachungsstromzähler ablehnen könne – jedenfalls noch im laufenden Jahr. Mindestens bis 2020 schreibt die EU nur für Vielverbraucher von über 6.000 kWh jährlich die neuen Digitalkästen vor (im Gegensatz zu dem, was unsere aktionistische, wirtschaftsnahe Regierung den Leuten weismachen will). In Ländern wie u.a. Österreich gibt es dagegen juristische Widerspruchsmöglichkeiten. Zwangsinstallationen nach Art Smartmeter schreien eigentlich nach Sammelklagen: Es werden Daten über Stromverbrauch nach Geräten, Tages- und Uhrzeit erhoben – Daten, die eine Goldgrube für diejenigen sein können, die sie besitzen. Dann der Aspekt der Strahlung: Müsste nicht wenigstens versucht werden, diese Daten technisch so zu übermitteln, dass sie keinen Elektrosmog verursachen (z.B. via Glasfaser)? PLC, das bei Creos und Co. (weil es am billigsten ist) angewandt wird, müsste eigentlich verboten werden – egal ob für Smartmeter oder Steckdosen-Internet -, weil es elektromagnetische Störungen im Äther verursacht. Hier läge der Ball beim ILR, das schließlich darüber wachen muss, dass 1) keine zu hohe Feldstärke um die Leitungen herum entsteht, und 2) auch der Äther für den Rundfunkempfang in allen Wellenbereichen störungsfrei bleibt. Dies ist hier nicht der Fall, habe es selbst überprüft, seit bei unserem Nachbarn ein Strom- und Gas-Smartmeter in Betrieb ist. Das Mindeste wäre, dass der Anbieter einem eine Abschirm-Einrichtung mitinstalliert. Es wäre wichtig, dass sich viel mehr Leute kritisch mit solchen Dingen auseinandersetzen und sich nicht widerspruchslos um den Finger wickeln lassen. Und dass sie sich genauer überlegen, welchen Politikern sie ihre Stimme geben.

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