Fast eine halbe Million Schmuggel-Zigaretten konnte der Luxemburger Zoll am Dienstag abfangen. Die Fahnder am Flughafen Findel kontrollierten während einer regulären Zollkontrolle eine Ladung aus Hongkong. Die aus 30 Backöfen bestehende Fracht enthielt aber nicht nur die besagten Küchengeräte – sondern auch 462.000 Zigaretten, die in den Öfen versteckt waren.

Das Ziel der insgesamt 2.310 Stangen war Großbritannien. Dort werden die Glimmstängel aber nicht ankommen. Die Zollverwaltung erstattete Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Luxemburg. Die Geldstrafe für Schmuggel wie im vorliegenden Fall beträgt 520.000 Euro. Selbst Finanzminister Pierre Gramegna gratulierte den Zollbeamten für diesen erstaunlichen Fund.

Fun Fact am Rande: Ein Mensch, der täglich eine Schachtel à 20 Zigaretten raucht, würde über 60 Jahre mit dieser gigantischen Menge an Kippen auskommen.

 

3 Kommentare

  1. Sensationsfund….erstaunlich…gigantisch…Ich finde hier wird ein Allerweltsschmuggel ein wenig hochgejazzt.

    Jeder Insider weiss, dass seit mehr als 20 Jahren jeden Tag und jede Nacht riesige Mengen Zigaretten vom Kontinent nach Grossbritannien geschmuggelt werden da sie dort viel teurer sind. Meist geschieht dies mit Kleinlastern.

    Unser Zoll hat gute Arbeit geleistet, keine Frage aber ein bisschen schade finde ich nur, dass die Politik bei anderen Spitzbubereien nicht so den Paukenschlag sucht.

    • Welche Gesellschaft hat denn diese Giftnudeln aus Hong-Kong eingeflogen? Müssten, die nicht wissen, was sich so in ihren Containern befindet? Und wie wäre es mit einer klitzkleinen Suspendierung der Landrechte für ein paar Wochen?

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