Die Taskforce, die die Luxemburger Regierung zur Prävention der Afrikanischen Schweinepest (ASP) eingerichtet hat, hat am Freitag zum vierten Mal getagt. Das geht aus einer Pressemitteilung der Regierung hervor. Bis jetzt hat das staatliche veterinärmedizinische Labor 109 Wildschweine auf das Virus untersucht. “Alle Ergebnisse waren negativ”, schreibt das Presseamt der Regierung. “Bis heute wurden in Luxemburg keine Fälle von Afrikanischer Schweinepest bei Wildschweinen festgestellt.”

Da im September 2018 im belgischen Étalle nahe der luxemburgischen Grenze ein ASP-Fall festgestellt wurde, rät Felix Wildschutz, Direktor der Veterinärverwaltung, dennoch zur Vorsicht. Falls das Virus in Luxemburg nachgewiesen wird, müsse das infizierte Gebiet sofort abgegrenzt und nach weiteren Kadavern durchsucht werden. Alle Aktivitäten im Wald – einschließlich der Jagd – müssen dann untersagt werden. Am Rand des infizierten Gebietes müssen “Wildschweinbestände vernichtet” werden.

Laut Landwirtschaftsminister Romain Schneider ist die Überwachungszone, die im vergangenen Herbst im Südwesten Luxemburgs eingerichtet wurde, noch immer aktiv. Ebern, die unter ungeklärten Umständen gestorben sind, müssen Proben entnommen werden.

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