Luxemburg und Österreich wollen ein Ende der Atomkraft sehen. Am Rande des Treffens der EU-Umweltminister am Montag in Brüssel haben die österreichische Bundesministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus, Elisabeth Köstinger, und die luxemburgische Ministerin für Umwelt, Carole Dieschbourg, beschlossen, gemeinsam eine europaweite Allianz gegen die Förderung der Atomenergie aufzubauen. Beide Länder würden in dieser Frage bereits jetzt aktiv zusammenarbeiten.

Es geht unter anderem um eine gemeinsame Positionierung mit Deutschland, der Schweiz und Liechtenstein bei den Fragen der reellen Kosten und der unzulässigen Förderung der Atomenergie, der Atomhaftung sowie der unzureichenden Mitbestimmung der Bürger bei der Energiepolitik.

Renaissance der Atomkraft

Außerdem kündigte Dieschbourg an, dass Luxemburg Österreich bei seiner Klage gegen die öffentliche Subventionierung des Ausbaus des ungarischen Atomkraftwerks PAKS II unterstützt. Die österreichische Regierung klagt vor dem Europäischen Gerichtshof gegen die EU-Kommission, die diese Subventionierung als unbedenklich eingestuft hat.

Die Umweltministerin hat Bedenken, dass so über die Subventionierung ein neues Geschäftsmodell für die Atomindustrie entsteht, mit dem über Jahrzehnte öffentliche Gelder in eine unsichere Energieform fließen und die Entwicklung der erneuerbaren Energien in der EU blockiert wird. Damit könne eine Renaissance der Atomkraft gefördert werden. Luxemburg unterstützt Österreich bereits bei seiner Klage gegen die öffentliche Förderung des britischen Atomkraftwerks Hinkley Point C.

5 Kommentare

  1. Chapeau Madame Dieschbourg, dir hutt also dei coxxxx dei är Viergänger net haten fir emol endlech eppes réelles keingt d’Atomlobby an Europa ze machen, Bravo Madame….ech hat iech ennerschätzt!

    • Wéi dann? Säit iwer 40 Joer gi mir gengt Cattenom protestéiren, all Partei as gengt C. schons virgaang op diplomateschem Wee, an den Staatsminister krut vum H. Macro een däitlechen Njet virun Wochen.

      Wan d’Décisio’un kënt fir zouzemaachen dann net wengt onsem Gedäisch, mee wann Ingenieuiren an Techniker greng Lut gin. Dat as dee Moment wou se secher sin dass mat deem Schratt net all Liitien ausgin an F.

  2. position peu comprehensible vu les buts a atteindre au niveau emission CO2. la lutte contre le nucleaire a l’air de devenir une nouvelle religion plutot qu’une politique energetique bien reflechie

  3. Wenn Wind und Sonne Pause machen wird’s duster. Ausser man befeuert die Kohleöfen.
    Atomkraft ist die sauberste Energiequelle die dauerhaft (auch nachts und bei Windstille) produziert.
    Wenn natürlich Clowns(Tchernobyl) oder Korruption ( Fukushima ) die Kontrolle über diese Anlagen
    haben dann wird’s ekelig. Legt also die SchLüssel nicht zu weit weg,denn eine Großstadt 48 Stunden
    ohne Strom möchte man sich nicht im Traume vorstellen.
    Hat die Dame Dieschbourg schon ausgerechnet wenn Luxemburg einmal seine 1.5 Millionen Einwohner
    hat, wo der Strom herkommen soll? Aus Windrädern ? ? Wenn wir also keine Kohle verbrennen wollen(CO2)
    dann bleibt nur das AKW. Zumindest solange bis die Kernfusion perfekt ist.

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