Remich ist unter Wasser. Der Pegel der Mosel soll noch bis in die Nacht hinein steigen. Nach der Veröffentlichung unserer Reportage über die Überschwemmungen, hat sich unser Leser Patrick Flammung bei uns gemeldet.

Enten statt streunende Katzen, Boote statt Autos: Er war am Sonntag auch in der Stadt unterwegs und liefert ein paar Eindrücke aus seiner ganz persönlichen Sicht.

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3 Kommentare

  1. @ Schuller piir. Wie schon so oft wurden die Menschen auch schon damals belogen um jeden Widerstand im Keim zu ersticken. Der Stand der Mosel lässt sich zwar regulieren, aber nur im umgekehrten Sinn: Im Sommer wenn nicht genug Wasser für die Schifffahrt da ist, lässt sich das Wasser durch die Stauwehre* stauen, also festhalten. Zur Hochwasserzeit kann man aber nicht mehr machen, als das vorher gestaute Wasser laufen lassen. Das Patent, dass es sich in Luft auslöst hat noch niemand erfunden. Außerdem, ist die Mosel auf der ganzen Länge heute mindestens 1/2 Meter (wenn nicht noch mehr) höher gestaut als es Anfangs vorgesehen war . Dies wird zwar von gewissen Kreisen vehement abgestritten sofern sie heute noch am Leben sind, aber ich habe noch Fotos aus der Zeit, direkt als die Arbeiten an der Kanalisierung beendet waren. In Remich ist z.B. oberhalb (zu Berg) der großen Kaimauer eine Anlegestelle für kleine Motorboote. Dort waren früher 7 Treppentritte frei um zur Kaimauer herabzusteigen, heute sind es gerade mal 2. *Fälschlicherweise ist im Kontext zum Hochwasser immer von den “Schleusen” die Rede. Diese haben aber gar nichts mit dem Wasserstand zu tun sondern sie sind da, damit die Schiffe den Höhenunterschied der Stauwehre überwinden können.

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