Die Kulturfabrik empfängt Pussy Riot am 20. März. Die Gruppe wird das Performance-Spektakel “Tage des Aufstands”, das auf dem Buch von Maria Alyokhina basiert, aufführen. Durch die Punk-Rock-Aufführungen erzählen Pussy Riot ihre eigene Geschichte, vom Beginn ihres feministischen Kampfes bis zu den berüchtigten militanten Aktionen gegen Wladimir Putin.

Die Gruppe erlangte nach ihrem umstrittenen Protest gegen Kremlchef Putin in einer Kirche internationale Aufmerksamkeit. Die Künstlerinnen hatten dort ein Punkgebet gegen Putin und den russisch-orthodoxen Patriarchen Kirill aufgeführt. Drei Frauen der Punkband wurden zu mehrjährigen Haftstrafen in Straflager verurteilt. Aus der EU und den USA hagelte es damals scharfe Kritik. Die zuständige Richterin Syrowa warf den Frauen während der mehr als zweieinhalbstündigen Urteilsverkündung vor, mit ihrem Protest in der Erlöserkathedrale in Moskau am 21. Februar die Gefühle der Gläubigen auf das Gröbste verletzt zu haben.

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