In diesem Jahr feiert die Flèche du Sud ihre 70. Jubiläumsauflage. Bei diesem Fünf-Tages-Rennen der Kategorie UCI 2.2 wird das Peloton insgesamt 586,55 km bewältigen müssen. Roby Schmit war auch diesmal für die Streckenzeichnung verantwortlich und geht für das Tageblatt kurz auf die jeweiligen Etappen ein.

Prolog (3,25 km)
„Die Flèche du Sud feiert in diesem Jahr ein Jubiläum. Aus diesem Grund haben wir in diesem Jahr wieder einen Prolog ins Leben gerufen. Zum letzten Mal ist dies 2009 der Fall gewesen. Dabei lag es auf der Hand, dass wir diesen Prolog in Esch/Alzette ausrichten. Dieses kurze Zeitfahren von 3,25 km hat es jedoch in sich. Man kann es ein wenig mit dem einstigen Prolog vom Tour de Luxembourg vergleichen. Der ‘Dieswee’, mit einer maximalen Steigung von bis zu 22,5 Prozent, erinnert schon an den ‘Breedewee’ in der Hauptstadt. Der Straßenbelag lässt jedoch ein bisschen zu wünschen übrig. So oder so werden hier aber die ersten Zeitabstände entstehen.“

1. Etappe, Rümelingen – Rümelingen (157,1 km)
„Im Vergleich zum letzten Jahr bleibt diese Etappe zu 90 Prozent gleich. Es ist wohl die zweitschwerste Etappe bei der diesjährigen Flèche du Sud, bei der die Radfahrer so einige Höhenmeter überwinden müssen. Es stehen vier Bergwertungen auf dem Programm. Ideal für Ausreißerversuche.“

2. Etappe, Bourscheid – Bourscheid (132,4 km)
„Wie immer steht eine Etappe im Ösling auf dem Menü. Diesmal geht es nach Bourscheid. Aus topografischer Sicht natürlich die schwerste Strecke und somit auch die Königsetappe der Flèche. Einige spektakuläre Abfahrten müssen die Radfahrer meistern. Hier kann man auch von einem animierten Rennen ausgehen.“

3. Etappe, Mondorf – Roeser (155,6 km)
„Die Schlussphase ist die gleiche wie 2018. Nur geht es diesmal nicht in Roeser, sondern in Mondorf los. Bei dieser Etappe wird im Peloton wohl viel Unruhe herrschen. Es sind nämlich viele Passagen zu überwinden, in denen es auf und ab geht. Gegen Ende wird das Profil aber wieder flacher. Die Entscheidung wird somit wohl vorher fallen. Schlechte Wetterbedingungen könnten das Rennen beeinträchtigen. Auf der Strecke der route du Vin hätten die Radfahrer dann nämlich mit dem starken Wind zu kämpfen.“

4. Etappe, Kayl – Esch/Alzette (138,2 km)
„Wie üblich geht die Flèche du Sud in Esch/Alzette zu Ende. Um das Rennen noch ein wenig attraktiver zu machen, kann das Publikum das Peloton zum Beispiel in der Kanalstraße gleich sechsmal vorbeifahren sehen. Der Streckenabschnitt von Ehleringen nach Zolver führt über eine Straße, auf der in der Regel keine Autos fahren dürfen. Insgesamt können wir uns bei diesem Teilstück auf einen Schlusssprint einstellen.“

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