Der Luxemburger Tourismus ist im Aufschwung – mehr Übernachtungen und mehr Besucher sorgen für eine positive Bilanz. Das konnte die Staatssekretärin für Wirtschaft, Francine Closener, am Mittwoch bestätigen.

Von Pit Beffort

Closener berief sich auf die Statistiken von „Luxembourg for Tourism“ (LFT) und zeigte sich insgesamt sehr erfreut über die Zahlen des ersten Halbjahres. Die steigende Tendenz mit über drei Millionen Übernachtungen im vergangenen Jahr bestätige sich auch 2018. Im ersten Semester wurde ein Plus von vier Prozent verzeichnet. Dies sei vor allem dem großen Aufschwung der Campingplätze (+15%) und der Jugendherbergen (+10%) zu verdanken.Des Weiteren zeigte sich die Staatssekretärin sehr zufrieden, was die Übernachtungen in Hotels angeht. Hier sei trotz eines leichten Rückgangs ein „konstant gutes Niveau erreicht worden“, vor allem in Luxemburg-Stadt.

Anschließend legte LFT-Direktor Sebastian Reddeker weitere Zahlen bezüglich des Tourismussektors dar. Die Niederländer machen demnach den größten Anteil der Touristen hierzulande aus. Darauf folgen Gäste aus unseren Nachbarländern, aber auch die Spanier und Japaner scheinen Gefallen am Großherzogtum gefunden zu haben. Besonders beliebt sind der „Parc merveilleux“ in Bettemburg (145.308 Besucher), geführte Touren durch die Stadt Luxemburg (123.720) und das Schloss in Vianden (67.337).

Diese Aufwärtstrends sind für Closener ein gutes Zeichen: „Der Luxemburger Tourismus ist kein Mauerblümchen mehr.“ Er sei mittlerweile eine Säule des Wohlstandes und benötige deswegen auch mehr Unterstützung vom Staat.

Um die Bemühungen voranzutreiben, wurde der „Tourism Innovation Award“ ins Leben gerufen. In den Kategorien Digitalisierung und Nachhaltigkeit werden hier Projekte für ihre Fortschritte im jeweiligen Bereich ausgezeichnet. Die beiden Gewinner sowie der Publikumsfavorit werden mit 15.000 Euro belohnt.

3 Kommentare

  1. Wo ist denn der Aufwärtstrend ?
    Fahre manchmal ins Oesling,Müllertal,Moselgegend usw.
    aber viele Touristen hab ich noch nie begegnet.
    Z.B. Niederländer findet man sehr zahlreich im Saarland, NRW,Rheinland,
    ein Zeichen von mehr preiswerten Aufenthalten, viel mehr Angebote usw.
    diese Gegenden sind viel mehr vom Tourismus geprägt als das teure Luxemburg.
    Leider hat man manches im Grosherzogtum in den letzten Jahren verschlafen und
    ist schwer aufholbar.Die Realität beweist es.

  2. Beetebuerg, all Respekt. Gin all 3 Méint en Tour an der Stad machen, muss leider feststellen, dat ët op villen Ecker ëmmer méi knaschteg gët. Keen Reiz fir Touristen.

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