Selten hat man am Vorabend des Nationalfeiertags so viel Politprominenz in Esch gesehen. Sogar Premierminister Xavier Bettel hat am Freitag den Weg in die Minettemetropole gefunden, um gemeinsam mit Erbgroßherzog Guillaume und Erbgroßherzogin Stéphanie die Menge zu beglücken.

Wobei die Zahl der Escher Monarchie-Fans in diesem Jahr doch recht überschaubar war. Diese hatten sich vor allem am Brillplatz versammelt, wo das erbgroßherzogliche Paar um 17.05 Uhr ankam. Nach der Gedenkfeier am “Monument aux morts” vor dem nationalen Resistenzmuseum führte ein Umzug durch die Alzettestraße zum Stadthausplatz. Auch der Escher Schöffen- und Gemeinderat (mit Ausnahme der beiden Räte von “déi Lénk”) sowie ungewohnt viele Minister und Abgeordnete waren mit dabei. In der Alzettestraße selbst war das Publikum jedoch, im Vergleich zu den Umzugsteilnehmern, fast schon in der Minderheit.

Tribüne vor dem Rathaus

Weiter ging es mit dem Defilee der Escher Vereine vor den illustren Gästen, die wie jedes Jahr auf einer kleinen Tribüne vor dem Rathaus Platz genommen hatten. Für den neuen  Bürgermeister Georges Mischo (CSV) war es die erste Nationalfeiertagsvorabendfeier. In seiner Ansprache im Rathaus unterstrich er den multikulturellen Charakter der Stadt Esch und erklärte dem erbgroßherzoglichen Paar in kurzen Sätzen, vor welch großen Herausforderungen die Stadt steht.

Nach einem Bad in der Menge auf dem Volksfest vor dem Rathaus und dem traditionellen Anzünden des Holzscheits der “Guiden a Scouten” verabschiedeten sich Erbgroßherzog Guillaume und Erbgroßherzogin Stéphanie unter dem von der Escher “Harmonie municipale” vorgetragenen Wilhelmus.

 

 

2 Kommentare

  1. Dat wär mir e bësschen too much multikulti. Et huet alles seng Limiten. Mëtten am Gedränge randaléiert awer keng Police wäit a breet. An den Ecken hunn se gedealt keng Police wäit a breet. An dann soll een sech sécher fillen… Mengen zwar net et muss nach vill gemacht ginn fir dass Esch erëm fir eis Bierger attraktiv gëtt.

  2. Haben Sie irgendwelche Beweise für das was Sie da behaupten? Wo sind denn Ihrer Meinung nach die Grenzen? Was meinen Sie mit “et muss nach vill gemacht ginn”? Bin selbst Escher und fühle mich definitif nicht als einer ihrer (Mit)Bürger.

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