Die Organisation Passerell bemängelt die Lebensbedingungen in der SHUK (“Structure d’hébergement d’urgence du Kirchberg”). Dort werden in einer halb geschlossenen Einrichtung Asylbewerber untergebracht, die unter die Dublin-Prozedur fallen und Luxemburg wieder verlassen müssen.

Passerell kritisiert, dass diese Menschen dort wie Kriminelle behandelt würden – “tägliche Durchsuchungen, Inspektionen, kein Recht auf Teilnahme an Sprachkursen, eingeschränkter Zugang zur Gesundheitsversorgung und fehlende psychologische Betreuung”. Diese Maßnahmen seien von der zuständigen Direktion gerechtfertigt, weil sich diese Menschen nicht in dem ersten Land aufhielten, durch das sie nach Europa gekommen sind, erklärt Passerell in ihrer Mitteilung.

Die Passerell Asbl. ist eine gemeinnützige Organisation, die sich laut eigener Aussage für die Schaffung von sozialen Kontakten zwischen Bürgern und Flüchtlingen einsetzt.

1 Kommentar

  1. Ich nehme an, dass dieses Schicksal sehr viel leichter zu ertragen ist, als das Bleiben in den Ländern, aus denen die Flüchtlinge kommen. Das Dublin Abkommen, das auch unser Land unterschrieben hat, wird ganz einfach angewendet, und das mit gutem Grund! Umso mehr unser Land die Arme zum willkommen ausbreitet, umso mehr werden kommen. Will man das?

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