Auch wenn das Wetter noch nicht ganz mitspielt, der Frühling hat offiziell begonnen. Passend zur Jahreszeit öffnet der „Parc merveilleux“ in Bettemburg wieder seine Türen. Wir haben mit Guy Feidt, dem Verantwortlichen für Tourismus, über die anstehende Saison gesprochen. Feidt arbeitet seit 17 Jahren im Kinderparadies und erinnert sich noch an seine eigenen Schulausflüge in den „Beetebuerger Park“.

Tageblatt: Was erwartet die Besucher in der neuen Saison des „Beetebuerger Park“?

Guy Feidt: Unser alter Sandkasten stammte noch aus den 50er-Jahren. Den haben wir jetzt renoviert und mit einer „toile architecturale“ überdacht. Wenn es heiß ist, können die Kinder im Schatten spielen, wenn es regnet im Trocknen. Für die Eltern gibt es rund um den Sandkasten eine Sitzgelegenheit, die ebenfalls überdacht ist.

Weitere Informationen

Öffnungszeiten
Vom 24. März bis zum 14. Oktober 2018 ist der Park täglich von 9.30 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet.

Preise
Erwachsene: 10 Euro
Kinder (3-14 Jahre): 7 Euro
Senioren (+60), Studenten und behinderte Personen: 8 Euro

Wir haben unseren Wasserspielplatz vergrößert und mit einer Terrasse ausgestattet, von der aus die Eltern ihre Kinder problemlos im Auge behalten können. Wir haben auch unsere Gehege auf die Märchen abgestimmt, sodass das Wolfsgehege beim “Rotkäppchen” ist und die Ziegen neben den “Sieben Geißlein” stehen. Die Tauben-Volière neben dem “Aschenputtel” haben wir komplett renoviert.

Es gibt in diesem Jahr auch eine dritte Kasse, die es uns bei großem Andrang ermöglicht, lange Wartezeiten der Besucher zu vermeiden. Bis unsere Tiere Nachwuchs bekommen, wird es wahrscheinlich noch bis Mai oder Juni dauern.

Was ist das Highlight in diesem Jahr?

Wir haben nach langem Hin und Her endlich einen Parkplatz bekommen. Dieser kann bereits benutzt werden und bietet über 300 Stellplätze. Er befindet sich direkt gegenüber dem Fußballplatz, was für die Besucher natürlich sehr interessant ist. Von dort aus ist es nicht weit bis zum Park. An Sonn- und Feiertagen fährt nach wie vor unser Shuttle-Bus. Zwischen 13.15 und 19.15 Uhr pendelt er im Viertelstunden-Takt zwischen dem Bahnhof in Bettemburg und dem Park.

Sie sollen auch neue Äffchen bekommen?

Genau, wir bekommen Goldkopflöwenäffchen aus Südamerika. Der brasilianische Staat hat uns die Bescheinigung gegeben, dass wir diese hierbehalten dürfen. Das alles ist schon vor Gericht durch. Jetzt geht es nur noch darum, mit der EAZA (European Asscociation of Zoos and Aquaria) abzuklären, aus welchem Zoo wir unsere Tiere bekommen. Das läuft über einen Kurator und erfordert spezielle Papiere, weil die Goldkopflöwenäffchen auf der roten Liste stehen. Wir wissen noch nicht genau, wann die Äffchen kommen. Aber es ist alles vorbereitet und von unserer Seite aus könnten sie morgen bei uns einziehen.

Welche und wie viele Gäste erwarten Sie in der Saison 2018?

Im letzten Jahr hatten wir rund 240.000 Besucher. Davon waren 30 Prozent Luxemburger, 30 Prozent Franzosen aus der Großregion und 30 Prozent Deutsche aus der Großregion. Die restlichen zehn Prozent setzten sich aus Belgiern und Niederländern aus der Großregion zusammen.

Wie viele Besucher der “Parc merveilleux” schlussendlich in diesem Jahr begrüßen darf, hängt natürlich zu einem sehr großen Teil vom Wetter ab. Wenn dieses mitspielt, erwarten wir erneut um die 250.000 Menschen, was natürlich enorm für unser kleines Bettemburg ist.

Was ist das Erfolgsrezept des “Parc merveilleux”?

Wir sind ein übersichtlicher, familiärer Park, in dem es alles gibt, was Kinder sich wünschen können: Tiere, Märchen, Spielplätze, sogar einen Wasserspielplatz und dann noch die drei Manegen. Die Mini-Cars, die Ponys und der Zug sind schon seit Jahren super beliebt. Wir haben eine Nische gefunden. Wir wollen kein Amnéville und auch kein Disneyland sein, sondern einfach ein sympathischer Ort, an den die Menschen mehr als nur einmal zurückkehren können und wollen. Dazu tragen auch unsere vernünftigen Preise bei.

Haben Sie persönliche Kindheitserinnerungen an den Park?

Ich wurde 1960 geboren, da gab es den Park seit vier Jahren. Wenn wir damals einen Schulausflug machten, führte der entweder nach Remich oder hier nach Bettemburg. In der Grundschule war ich also schon öfter hier. Zu der Zeit waren zwar noch nicht diese exotischen Tiere im Park und es gab weder das Tropenhaus noch gab es das Madagaskar-Haus. Aber schon damals war der Park für uns Kinder faszinierend. Zu jener Zeit gab es im Umkreis von 200 Kilometern auch nichts Ähnliches. Kein Amnéville und auch kein Fantasialand.

1 Kommentar

  1. Tiptop,Guy.
    Gudd geschafft.Et geseit emmer besser aus.
    Ech sin och 1960 gebuer an hun zu Betebuerg gewunnt.Also vollkommen normal,dass wann mer e puer Frang haten,sin mir an den “Groussen Park” gang.N.B et get och nach e “Klenge Park” zu Betebuerg (Parc Jaquinot).Zwar waren net esouvill Aktivite’eten do,mais mir hun eis gudd amuse’ert.E “Luna-Park” gouf et och nach.Ech kommen secher des Saison bis laanscht,mat mengem Jéngsten (14).Dei aner 2 sin mettlerweil ze grouss an hun aner Interessen,leider.

Kommentieren Sie den Artikel


Please enter your comment!
Please enter your name here