US-Präsident Donald Trump will künftig einen härteren Kurs gegen den Iran fahren. Die Vereinigten Staaten würden sich dabei darauf konzentrieren, den “destabilisierenden Einfluss” der Regierung in Teheran zu “neutralisieren” und deren “Aggression” zurückzudrängen – vor allem, was die Unterstützung für Terrorismus angehe, heißt es in einem Strategiepapier zur neuen Iran-Politik der USA, das das Weiße Haus am Freitag veröffentlichte.

Dabei will Trump vor allem die Iranische Revolutionsgarde (IRGC) in den Fokus nehmen. Diese Elitetruppe untersteht direkt dem iranischen Führer Ajatollah Ali Chamenei, der in allen strategischen Belangen des Landes das letzte Wort hat.

Trump wirft Obama “Kurzsichtigkeit” vor

Zum Atomabkommen mit dem Iran heißt es in dem Papier, dieses müsse “strikt durchgesetzt” werden. Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien müsse ihr Recht zur Inspektion der iranischen Atomanlagen “vollständig ausnutzen”. Um 18.45 Uhr (MESZ) will sich Trump selbst dazu äußern.

Seinem Amtsvorgänger Barack Obama warf Trump in dem Papier vor, sich “kurzsichtig” nur auf das iranische Atomprogramm konzentriert und die “vielen übrigen niederträchtigen Aktivitäten” der Regierung in Teheran ausgeblendet zu haben. “Die Trump-Regierung wird diese Fehler nicht wiederholen”, heißt es weiter. Stattdessen wolle sie die “Gesamtheit der Bedrohungen” aus Teheran angehen und sich bemühen, eine Änderung der iranischen Politik herbeizuführen.

3 Kommentare

  1. Deen Aaf do am Weissen Haus ass jo komplett vun der Rull. Ganz Welt laacht iwwer deen Trottel an get Zeit dass d’Amerikaner endlich erweschen … obschon, den Gros vun deenen ass och net besser vu dass se en gewielt hun.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here