Die Schüler gehen wieder auf die Straßen. Am 24. Mai findet in Luxemburg der nächste Klimastreik statt. Diesmal wird die Rote Brücke vom Kirchberg ins Stadtzentrum blockiert. 

Zwei Tage vor den EU-Wahlen in Luxemburg, am Freitag, dem 24. Mai, werden die Schüler wieder durch die Straßen ziehen. “Wir sehen keine Alternative, um die Menschen auf die existenzielle Gefahr aufmerksam zu machen, die unsere Generation bedroht”, schreibt die Organisation Youth for Climate in einer Mitteilung. “Wir sehen es als notwendig an, den politischen Druck zu erhöhen.” Die Politiker hätten bisher den Kurs nicht gewechselt.

Der Klimastreik am 24. Mai wird etwas anders ablaufen als der am 15. März. Die Schüler werden sich auf dem place de l’Europe auf dem Kirchberg treffen, um dann gemeinsam den Verkehr auf der Roten Brücke, die vom Kirchberg ins Stadtzentrum führt, zu blockieren. Der Streik soll sich diesmal nicht auf die Schüler beschränken. Auch die Erwachsenen, die Grenzgänger und die Lehrer werden von Youth for Climate aufgerufen, teilzunehmen.

Ausrufung des Klima-Notstands gefordert

Es wird der zweite Klimastreik sein, der in Luxemburg nach dem Vorbild der weltweiten Thunberg-Streiks stattfinden wird. Die schwedische Umweltaktivistin Greta Thunberg hat Schüler auf der ganzen Welt mobilisiert, die Schule zu schwänzen und für einen besseren Klimaschutz zu protestieren. Am 15. März hatte die erste Aktion in Luxemburg stattgefunden, an der Tausende Schüler teilgenommen hatten.

Vor dem 24. Mai ist noch eine weitere Aktion geplant. Am Donnerstag wird Youth for Climate gemeinsam mit der Organisation Rise for Climate vor und im Parlament protestieren. Die Linke hat einen Antrag eingereicht, der die Ausrufung des Klima-Notstands fordert. Die Partei reagiert damit auf einen entsprechenden Aufruf von Thunberg. Die beiden Organisationen wollen den Antrag unterstützen. Die Region Katalonien in Spanien und der Kanton Zürich in der Schweiz sind Thunbergs Aufruf bereits gefolgt.

6 Kommentare

  1. Ich finde diese Manifestationen gut. Es wird wirklich Zeit, dass jeder eine hohe CO2-Steuer bezahlt, und zwar besonders die Geringverdiener, denn davon gibt es die meisten. Autos, Zentralheizung, Flugreisen usw. dürfen nur mehr für die wirklich Reichen verfügbar sein.

  2. Jo, maacht dat nach séier de Freideg virun der Vakanz. Well d’Woch drop setzt der jo alleguer ierjhendwou op enger Plage tëscht Teneriffa an Thailand oder an enger Tapas-Bar a Spuenien. Ass jo och okay, well jiddereen weess, dass Vakanzefligere keng schiedlech Klimagasen produzéieren, soubaal e Jonken dra’ setzt, deen bei “Youth for climate” matmécht.

  3. Der moralische Härtetest kommt vor allem für die Primaner wenn es nach Lloret de Mar geht: Co2 Schleuder Flugzeug oder der weniger belastende Fernreisebus? Zu meine Zeiten genügte noch der heimische Stausee als Ziel aller Primaner.

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