Die „Gaardenhaischen“-Affäre rund um den ehemaligen Bürgermeister Roberto Traversini und Umweltministerin Carole Dieschbourg („déi gréng“) ist noch nicht vorbei, da droht bereits ein neuer Skandal. Der Grund: ein Eselstall. Die Staatsanwaltschaft hat jedoch entschieden, die Ermittlungen einzustellen.

Carole Dieschbourg darf aufatmen. Die Staatsanwaltschaft hat entschieden, die Ermittlungen um einen möglicherweise unrechtmäßig errichteten Stall einzustellen. Der Stall gehört den Eltern der Umweltministerin.

Diese haben auf der „Specksmillen“ einen Eselstall erbaut. Der Holzverschlag steht heute auf einer Betonplatte, die laut der Baugenehmigung vom 26. Mai 2003 allerdings nie vorgesehen war. Der Stall wurde letztes Jahr vom Hochwasser zerstört und in der Folge neu errichtet – auf der ursprünglich nicht genehmigten Betonplatte. Die dafür nötige Genehmigung stellte das Umweltministerium am 11. Januar 2019 aus.

Alles im grünen Bereich also? Nicht ganz: Die Staatsanwaltschaft Diekirch sollte sich damit auseinandersetzen, ob der Unterstand mit der Genehmigung von 2003 übereinstimmt. Die Staatsanwaltschaft entschied allerdings die Ermittlungen einzustellen, da die Verjährungsfrist längst abgelaufen ist.

 

17 Kommentare

    • Irma. Fro vleit emol all déi Leit déi keng Betonsplak genehmecht kruten, oder esou guer e Protokoll kruten. Irma, ech si secher dovun hues du guer keng Ahnung, wëlls och secher näischt dovu wëssen.

      • “Fro vleit emol all déi Leit déi keng Betonsplak genehmecht kruten, oder esou guer e Protokoll kruten. ”

        Allen 2? Déi lescht 100 Joer?

        Wann Betonsplakkepolice d’Ställ kontrolléiere kënnt?

  1. Wans bis uewen setzen ass vollek hinnen egal an gsetzer och eis justitz ass politesch beeinflusst mai denkt drun wann wiielen sinn Wann ech an daitschland wir giff ech och afp wiielen si mussen eng keer een an den henneschten kreen anerfalls machen si mat eis wat se wellen

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