Die Hitzewelle hat in Luxemburg keine direkten Todesopfer gefordert. Das geht aus einer Antwort von Gesundheitsministerin Lydia Mutsch (LSAP) an die Abgeordnete Cécile Hemmen (ebenfalls LSAP) hervor. Allerdings ist die Zahl der Todesfälle insgesamt leicht gestiegen. “Normalerweise gibt es etwa 80 Todesfälle in Luxemburg pro Woche”, schreibt Mutsch. “Während der extremen Hitze waren es 90.”

Die Todesfälle gingen nicht direkt auf das Konto der Hitze. Sie seien meist Resultat von schweren, unheilbaren Krankheiten, deren Entwicklung durch die Temperaturen und den einhergehenden Anstieg von Umweltgiften in der Atmosphäre beschleunigt würde.

Insgesamt hätten sich 2018 339 Menschen für den “Hitze-Plan” eingeschrieben, um betreut zu werden. Diese Zahl ist laut Mutsch gegenüber den Vorjahren etwas angestiegen. Am Hitzeplan selbst will die Ministerin auch angesichts des Klimawandels nicht rütteln. “Der Plan ist gut ausgearbeitet und kann an die Situation angepasst werden.”

 

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