Michel Ries stößt als „Stagiaire“ zum WorldTour-Team Trek-Segafredo. Für den talentierten Luxemburger geht es vor allem darum, viel Erfahrung zu sammeln.

Michel Ries hatte sich vor der Saison das Ziel gesetzt, bei der Italien-Rundfahrt für Espoirs ein achtbares Ergebnis einzufahren. Diese Rechnung ging mit dem neunten Platz beim sogenannten “Baby-Giro” voll auf. Vor allem auf den Bergetappen konnte der 20-Jährige aufgrund seiner Kletterqualitäten überzeugen. Genau diese Eigenschaften scheinen auch die Verantwortlichen des Teams Trek-Segafredo gefallen zu haben. “Michel ist ein starker Bergfahrer, den wir schon länger auf dem Radar haben. Nach seiner starken Leistung beim ‘Baby-Giro’ hatten wir keine Zweifel daran, ihn als ‘Stagiaire’ in unser Team zu nehmen. Ich bin überzeugt davon, dass Michel sich gut aus der Affäre ziehen wird”, sagt Teamchef Luca Guercilena über das luxemburgische Nachwuchstalent.

Erst seit Anfang 2018 fuhr Ries für die neu gegründete spanische Kontinentalmannschaft Polartec-Kometa, die auch als Farmteam der WorldTour-Mannschaft Trek Segafredo fungiert. Somit macht der talentierte Luxemburger in seinem ersten Jahr im Ausland bereits den nächsten Schritt in seiner Karriere.

Interesse seit Längerem

Schon seit mehreren Wochen hatte seine neue Mannschaft Interesse daran, ihm eine Chance zu geben. Letzte Woche bekam er dann die Bestätigung. “Ich bin natürlich glücklich darüber, dass ich diese Möglichkeit angeboten bekomme. Für mich geht es aber vor allem darum, viel Erfahrung auf diesem Niveau sammeln zu können. Ich will so viel wie möglich von den Profis in den Rennen lernen. Es geht mir darum, mich als Fahrer weiterzuentwickeln. Es ist mir aber auch wichtig, dass ich das Ganze ohne Druck angehe”, so der ambitionierte Radfahrer.

An welchen Rennen Ries demnächst alles teilnehmen wird, ist noch nicht bekannt. Fest steht bis jetzt nur, dass er nächste Woche bei der Tour of Utah, bei der auch Laurent Didier an den Start geht, in Erscheinung treten wird. Die nächsten Monate werden zeigen, ob es letztendlich zu einem Profivertrag reichen wird.

 

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