Den Finanzen der Stadt Luxemburg geht es gut. Deshalb wird fleißig weiter investiert, „um die Lebensqualität der Einwohner, Arbeitnehmer und Besucher hoch zu halten“, wie die Berichterstatterin des Haushalts 2019, Héloïse Bock (DP), bei der Vorstellung des Budgets gestern erklärte.
Der am Montag vorgestellte Haushalt ist der erste der neuen DP-CSV-Mehrheit. Besonders die Tatsache, dass das Investitionsniveau hoch bleibt, wird von der Berichterstatterin des Haushalts für 2019, Héloïse Bock (DP), und Finanzschöffe Laurent Mosar (CSV) hervorgehoben. Der Grund: Die Einnahmen durch die Gewerbesteuer und den „Fonds de dotation communal“ steigen. Eine Folge: Die außerordentlichen Ausgaben erhöhen sich im nächsten Jahr um 13,7% im Vergleich zu diesem Jahr.

Infrastruktur
137,4 Millionen Euro werden in die öffentlichen Gebäude investiert. 84 Millionen stehen für Infrastrukturarbeiten bereit. Arbeiten am Wasser- und Stromnetz schlagen mit 79,3 Millionen zu Buche. Die Ausgaben für den Fuhrpark und anderes Material werden mit 34,5 Millionen Euro veranschlagt. Besonders die Erneuerung der Kanalisation wird mit 51,2 Millionen Euro recht teuer, erklärt die Berichterstatterin. Hier sei u.a. eine Kapazitätserhöhung das Ziel.
Mobilität und Verkehr
Viel Geld gibt die Gemeinde auch für die Mobilität aus. 24,5 Millionen Euro werden in die Erweiterung oder die Renovierung der Parkhäuser Knuedler, Neipperg und des P&R Kockelscheuer (2.000 Plätze) investiert. 5,2 Millionen Euro sind für Straßenbauarbeiten im „Ban de Gasperich“ vorgesehen und der Kauf von 43 neuen, umweltfreundlichen Bussen kostet 12,8 Millionen Euro. Ziel sei es, den Individualverkehr aus dem Stadtzentrum zu verbannen, so Bock. Parallel soll der Langsamverkehr (Fahrräder, Fußgänger, elektrische Tretroller, ...








