Mehr als 2,4 Millionen Kinder in der Karibik brauchen nach dem verheerenden Durchzug von Hurrikan “Irma” dringend humanitäre Unterstützung. Diese Zahl könne noch weiter ansteigen, da es noch nicht auf allen Inseln einen kompletten Überblick über die Schäden gebe, teilte das UN-Kinderhilfswerk Unicef am Mittwoch in New York mit. Zudem gebe es Sorge vor dem Ausbruch von Krankheiten.

“Der Sturm ist durchgezogen, aber die Kinder in der Region sind aufgrund des schrecklichen Ausmaßes der Zerstörungen jetzt einem großen Risiko ausgesetzt”, sagte die zuständige Unicef-Managerin María Cristina Perceval. Unter anderem seien auch Dutzende Schulen zerstört.

“Irma” war in der vergangenen Woche zeitweise als Hurrikan der höchsten Kategorie fünf durch die Karibik gezogen und hatte unter anderem Kuba, Haiti, die Dominikanische Republik, Anguilla und Barbuda direkt getroffen. Es gab Todesopfer und schwere Verwüstungen.

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