Der spanische Radprofi Marc Soler hat alles riskiert und alles gewonnen. Der 24-Jährige sicherte sich am Sonntag den Gesamtsieg bei der Fernfahrt Paris-Nice vor dem Briten Simon Yates (+4 Sekunden), der am Vortag die Königsetappe gewonnen und das Gelbe Trikot übernommen hatte. Der Movistar-Profi Soler griff den führenden Yates auf der Finaletappe über sechs Steigungen früh an und rettete den minimalen Vorsprung ins Ziel in Nice.

Den Tagessieg auf der achten und letzten Etappe holte sich nach 110 Kilometern der Spanier David de la Cruz vor seinen Landsleuten Omar Fraile und Soler. Jempy Drucker musste aus noch unbekannten Gründen das Rennen aufgeben.

Am Samstag hatte der bisherige Spitzenreiter Luis Leon Sanchez, Gesamtsieger von 2009, nach vier Tagen sein Gelbes Trikot verloren. Die Spitzenposition eroberte Yates, die große Entdeckung der vergangenen Tour de France. Der Profi aus dem Mitchelton-Scott-Team gewann die Königsetappe im Nebel auf 1.500 Meter und war mit elf Sekunden Vorsprung auf den Spanier Ion Izagirre auf die letzte Etappe gegangen. Aber der Vorsprung reichte im hektischen Finale nicht.

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