François Bausch hat vor einiger Zeit mehrere Studien in Auftrag gegeben, um zu sondieren, ob die RGTR-Busflotte nicht “dekarbonisiert” werden kann. Sind schon Resultate da? Erklärungen.

Die meisten RGTR-Busse (“Régime général des transports routiers”) werden im Augenblick noch mit Diesel betrieben. Das soll sich künftig ändern. Zu diesem Zweck hatte Verkehrs- und Infrastrukturminister François Bausch diverse Studien in Auftrag gegeben. Sie sollten Wege aufzeigen, wie die Busse sauberer gemacht werden können.
Die beiden DP-Parlamentarier Max Hahn und Claude Lamberty wollten diesbezüglich wissen, wie weit das Dossier fortgeschritten ist. Durch den technologischen Fortschritt würde man sich dem Ziel der emissionsarmen Busse schrittweise nähern, antwortete der Minister.

Die beste Alternative stellen im Augenblick in diesem Zusammenhang noch die elektrisch betriebenen Busse dar. Nun würden aber die Ladedauer und die Reichweite dieser Fahrzeuge je nach Marke stark variieren. Dazu komme ein Mangel an Ladestationen für diese Art Fahrzeuge. Die RGTR-Busse müssten aber tagtäglich weite Strecken zurücklegen, so Bausch, der bedauerte, dass die E-Busse noch nicht die ideale Alternative zu den bestehenden Transportmitteln seien. Dazu kommt, dass die Elektrofahrzeuge im Vergleich zu den Bussen, die mit fossilen Brennstoffen angetrieben werden, teurer in der Anschaffung sind. Er sei aber überzeugt, dass ab 2030 die meisten RGTR-Linien mit Null-Emissions-Fahrzeugen betrieben werden können, auch wenn er heute noch nicht genau sagen könne, welche Technologie dann zum Einsatz komme, erklärte der Minister. Momentan würden die Busse über Nacht in den Depots aufgeladen. Schnellladestationen würden nur dort aufgestellt, wo ausreichend Busse sie nutzen können, etwa an den “pôles d’échange”.

Die Ladestation in Alzingen konnte leider nicht verwirklicht werden, bedauerte der Minister in seiner Antwort weiter. Anrainer der geplanten Infrastruktur hatten Klage gegen die Baugenehmigung eingereicht. Daraufhin widerrief die Gemeinde ihre Genehmigung. Was die RGTR-Flotte anbelangt, so würden derzeit mehrere Pilotprojekte im Bereich der Elektromobilität umgesetzt werden, erörterte Bausch. Ziel sei es, die besten Fahrzeuge und Ladestationen zu finden.

Im RGTR-Bereich werden im Januar 2019 insgesamt 30 Elektrobusse und sechs Plug-in-Hybridbusse zur Verfügung stehen. Das wären 3,6 Prozent der gesamten Flotte. Sie werden im ganzen Land zum Einsatz kommen, etwa in der Hauptstadt, in der “Nordstad”, auf den Strecken Bascharage-Luxemburg, Mersch-Luxemburg, Bartringen-Hesperingen und Bettemburg-Düdelingen.

13 Kommentare

  1. Fränz. Klamm mat de Fransousen an den Waasserstoff an. Do kënnt nemme Waasserdamp hannen eraus an mir brauchen keng Batterien ze entsuergen.

      • Ech hat geméngt Waasserdamp wier datselwecht wéi dat wat mir ausotmen,(Do ass natierlech och Co2 dobäi a geleeëntlech och Zigarettendamp).Awer den Co2 an de Methan sinn déi Béis. Wann et eis geléngt den Waasserstoff ze fusionnéieren,kënne mir eis Wandspargelen erem apaken.(déi hale souwisou nëmmen 20 Joer)

  2. Wasserdampf ist das stärkste der natürlichen Klimagase und für zwei Drittel des natürlichen Treibhauseffektes verantwortlich. Ohne diesen wäre es auf dem Planeten nur rund minus 18 Grad Celsius warm. Unbestritten ist bislang, dass der Mensch die Konzentration künstlicher Treibhausgase erhöht und die Atmosphäre damit erwärmt. Gemeinhin gilt Kohlendioxid (CO2) als das bedeutendste Treibhausgas. Das stimmt aber nur für die vom Menschen freigesetzten klimaschädlichen Gase. An diesem sogenannten anthropogenen Treibhauseffekt ist CO2 etwa zur Hälfte beteiligt.
    Quelle: NTV

  3. Um die Debatte zu verkürzen: Für jede Verkehrsbewegung wird Energie gebraucht. Ausser wir ignorieren die Grundsätze der Physik. Letztlich ist es dem globalen Klima ziemlich egal, welche Treibhausgase wo ( bei der Produktion der notwendigen Energie in Kraftwerken oder bei der Nutzung der Energie in einem Auto oder einem Bus) in die Atmosphäre freigesetzt wird. Die Antwort kann deshalb nur eine deutlich Reduzierung der Verkehrsbewegungen sein. Stichwort, Arbeit, Wohnen und Freizeit möglichst an einem Ort zusammenbringen, die Landesplanung neu denken.

  4. Also liebe Luxemburger, weg vom Häuschen im Grünen, zurück in die Städte und die Häuser hochfahren sprich Wolkenkratzer bauen. Ein Wolkenkratzer ist X-mal umweltfreundlicher als hätten diese Einwohner individuelle Häuser mit Bering.

  5. Mir schwaetzen emmer iwer Emmissio’unen iwert den Zeitraum vum Betrieb vun de Verkei’ersmettel.
    Wei’ geseit et dann aus mat den Emissio’unen fir di nei Gefiihrer dann hiirzesetllen ? (Stohl, Aluminium, Motor, Carrosserie, . . . )
    Ass et dann net besser nach mat deem aalen Bus weiderzefuhren bis een onreparabelen Schued ass oder den Aalen weg ze geheihen an een neien an Betrieb ze huelen ?

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