Vor dem Tribunal in Luxemburg-Stadt ist am Donnerstag erneut der Fall um den Luxemburger “Hellseher” Karamba D. verhandelt worden. Dieser soll 2013 als mutmaßlicher “grand voyant medium” zwei Opfer um 35.000 Euro gebracht haben.

Die Verteidigung hatte alle Anschuldigungen gegen ihren Mandanten von sich gewiesen – und den bedingungslosen Freispruch gefordert. Eines der Argumente: Ein Opfer habe den Angeklagten überhaupt nicht erkannt. Dieser wiederum behauptet, das Hauptopfer zwar in Lüttich getroffen zu haben, dafür aber kein Geld verlangt zu haben.

Angeklagter nahm Geld von seinen “Kunden”

Doch da der Angeklagte zugab, Geld von seinen “Kunden” genommen zu haben, weil er wegen des Unterhalts seiner Großfamilie in finanzielle Schwierigkeiten geraten war, hatte die öffentliche Anklage für den in Belgien vorbestraften Mann drei Jahre Haft gefordert.

Am Donnerstag wurde der selbsternannte Hellseher wegen Vertrauensbruchs und Betrugs zu zwei Jahren fester Haft und einer Geldstrafe von 2.000 Euro verurteilt. Außerdem muss er dem Opfer den Schaden von 20.000 Euro ersetzen.

Carlo Kass

5 Kommentare

  1. Wéi sinn Leit esou domm an Blöd an dësen Zäiten dass dach gutt esou jiddereen däerf esou domm sinn wéi hien well dass keng Limitt no uewen gesat. An mat der Léit hirer Dommheet ass vill Geld ze maachen.An firwat den Guru do verdonneren hien huet dach weider néitsch gemaach wéi Léit beloun wat mir all dach mussen mat maachen. An déi Domm Léit do sinn dach freiwellech béi hien Gang oder.

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